Hopferei Hertrich: Hopfentiger gegen Massenbierhaltung

1457095347747Ich muss zugeben, je mehr IPAs ich trinke, umso mehr wächst der Anspruch. Kürzlich hielt ich den „Veto – Hopfentiger“ von der fränkischen Hopferei Hertrich in den Händen. Manch einer wird denken „schon wieder ein IPA…“ von einer neuen Brauerei. Aber schon die optische Aufmachung fand ich ziemlich ansprechend.

Im Glas leuchtet das Ale in einem goldenen Orangeton. Nach Meinung der Brauer soll das an die Fellfarbe der majestätischen Raubkatze erinnern. Aromen der verwendeten Hopfensorten Cascade, Centennial, Chinook und Columbus verwöhnen auch gleich die Nase. Ein Hauch von tropischen Früchten, dazu frische Noten von Pfirsich und Aprikose spielen mit einer dezenten Grasigkeit. Auf der Zunge tummeln sich die gleichen Aromen, werden aber durch Zitrusnuancen wie Grapefruit und einem leichten Touch von Waldbeeren ergänzt. Ein vollmundig-seidiges Mundgefühl komplementiert den Genuss des 7,5-prozentigen Crafts. Im Finish verabschiedete sich das Ale mit 55 unaufdringlichen Bittereinheiten. Die Fruchtigkeit bleibt noch eine Weile am Gaumen hängen.

Fazit: Mit dem Hopfentiger hat das fränkische Biersommelier-Team – mit weiblicher Unterstützung – wirklich ein köstliches India Pale Ale entwickelt. Vor allem wirkt es mit den fast acht Prozent nicht zu schwer. Die Aromen sind nicht zu überladen, was das Bier zu einem echten Genuss auch für den Alltag macht und zu einem Highlight für nächtelanges Chillen.

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