Feiner Hopfen in Kalifornien

Liebe Craft-Community,

es ist wieder soweit, ich bin mal wieder auf einem längeren Auslandtrip unterwegs: In den kommenden vier Wochen werdet ihr nur wenig von mir hören. Ziel meines Roadtrips ist das Geburtsland der modernen Craft-Bierszene. Gemeinsam mit meiner Schwester fahre ich von San Francisco über Los Angeles, San Diego, Las Vegas, Grand Canyon und über den Yosemite Park zurück. Brauerei-Touren bei kalifornischen Klassikern wie Anchor Brewing, Firestone Walker, Stone Brewing, Sierra Nevada, Russian River usw. sind bereits eingeplant. Vielmehr freue ich mich aber auch über viele neue kleine Braustätten und coole Brewpubs entlang des Highway Number One, der Route 66 und den den vielen Nebenstraßen in Kalifornien, Nevada und Arizona zu entdecken.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr unseren Trip über Instagram und Facebook verfolgen.

In diesem Sinne, gute Zeit und bis bald!

Eure Mareike

Feiner Hopfen feiert sechsten Geburtstag

GIF von Elena Hasenbeck

Liebe Craft-Bier-Community,

für mich gibt es heute mal wieder einen Grund zu feiern: feinerhopfen.com hat Geburtstag. Seit nunmehr sechs Jahren reise ich durch die wundervolle Welt kreativer Biere. In dieser Zeit traf ich spannende Brauer in ihren Sudhäusern rund um den Globus, probierte ganz individuelle Biere und saß in den Jurys von renommierten nationalen und internationalen Bier-Wettbewerben. Und das wichtigste: Es macht mir immer noch so viel Spaß wie am ersten Tag.

Deshalb ist heute ein perfekter Anlass, mal wieder ein Toast auszusprechen: DANKE an Euch – an meine vielen Leser – für das Interesse an Feiner Hopfen. Es ist ein riesiger Ansporn für mich, Euch auch weiterhin mit interessanten Verkostungen, Interviews, Brauer-Portraits und Kommentaren zu begleiten, Euch zu informieren, zu inspirieren und zu unterhalten. DANKE, dass ich fast jeden Tag fantastische Menschen kennen lernen darf, mit denen ich stundenlang über die Craft-Bierszene, neue Sude und deren Rohstoffe und Aromen diskutieren kann.

Ich hebe mein Glas auf Euch – und damit meine ich alle Craft-Zauberer, Malzliebhaber, Hefe-Gurus und Hopfen-Anbeter. Ein spezieller Toast gilt auch all den Kreativbrauern, die uns Aficionados, Gourmets und Bier-Lovers trotz hartem Wettbewerbskampf immer wieder mit hocharomatischen und qualitativhochwertigen Bieren beglücken. Weiter so!

Tilmans Tagesfestival:Cooles Bier trifft heiße Klänge

Am 19. Januar geht das „Tilmans Friends of mine Fest“ in München in die zweite Runde. Diesmal heizen sieben Bands die Stimmung an und neun Brauereien verwöhnen die Gaumen mit verschiedenen Bieren. Im Interview mit Feiner Hopfen verrät Organisator Franz Löning, warum die bayerische Hauptstadt so ein Fest braucht, warum keine lokalen Brauereien ausschenken und warum Bier und Musik hervorragend zusammenpassen.

Franz, warum passen Musik und Bier für Dich so gut zusammen?

Beides ist für mich purer Genuss, natürlich nur, wenn es gut ist. Das Line-up ist sowohl bei den Bands, als auch bei den Brauereien absichtlich so divers. So ist für jeden etwas dabei.

In den USA gibt es schon einige Festivals in diesem Stil. Sind das Vorbilder?

Klar habe ich mich auch mit den Festen in den USA beschäftigt, aber die waren nicht die Initialzündung. Die Idee kam eigentlich eher, weil wir von Tilmans Biere ein bisschen die Nase voll von herkömmlichen Craft-Bierfesten haben. Als Brauerei muss man sich dort immer messemäßig und eher steif präsentieren. Da haben die Brauer kaum Zeit mal miteinander zu feiern.

Und das ist bei eurem Fest anders?

Ja, wir feiern eine große Party, bei der Brauer, Gäste und Bands gemeinsam Spaß haben. Die Brauer müssen auch nicht selbst ausschenken.

Diesmal kommen noch mehr Brauereien. Nach welchen Kriterien hast Du sie ausgesucht?

Das sind alles Freunde von uns, die tolle Biere machen. Gestartet sind wird mit Brauern, die nicht ganz so weit anreisen mussten. Jetzt kommen auch internationale Labels aus Paris, England und Polen. Jedes Jahr wechseln wir das Line-up, sonst wird es langweilig.

Warum fehlen beim Tilmans-Fest die lokalen Spezialitätenbrauereien?

Die kennt doch jeder hier in München. Wir wollen den Horizont erweitern und den Leuten mal was anderes zeigen, was sie vielleicht noch nicht kennen.

Was bringen die Brauereien denn für Biere mit?

Jeder Brauer hat zwei Zapfhähne, ob er dann nur zwei Sorten mitbringt oder die Fässer durchwechselt, dass ist jedem selbst überlassen. Jedenfalls wird es von sauer über malzig und hopfig fast jede Geschmacksrichtung geben und bestimmt jeden Gaumen beglücken.

Und was ist Deine Intention bei der Veranstaltung, was erwartest Du Dir?

Ich erwarte mir, dass es wieder so gut wird wie beim letzten Mal, da waren wir restlos ausverkauft und haben eigentlich nur positives Feedback bekommen. Und die Intention dahinter ist, einfach mal was anderes zu machen als bei den üblichen Craft-Bierfesten. München braucht so ein Event, bei dem tolle Musik, spannende Biere und interessante Leute aufeinandertreffen.

Franz Löning, Organisator vom „Friends of mine Fest“

Tickets gibt es an der Abendkasse für rund acht Euro sowie bald im Vorverkauf an der Theke vom Frisches Bier.

Mehr zur Veranstaltung gibt es hier auf Facebook.

Craft-Fest: Biergenuss in Bozen

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Beer Craft in Bozen – Eindrücke von 2017

Wer am kommenden Wochenende noch nichts vor hat und Lust auf richtigen Frühling mit leckerem Bier verspürt, der sollte mal nach Bozen fahren. Dort findet Freitag und Samstag (13. und 14. April) zum dritten Mal das „Beer Craft“-Festival statt. Als Location wählten die Veranstalter wieder das Schloss Maretsch, das umringt von Weinstöcken und südtiroler Alpen liegt. Aber auch innen sorgt das alte Gemäuer für einen Wow-Effekt: Verwinkelt Räume, Balkone und Fresken aus der Renaissance machen die Räumlichkeiten eines Craft-Bierfestes schon zu etwas Besonderen.

Vor allem aber die internationale Auswahl an Brauereien wird die Gäste beeindrucken. Neben deutschen Labels wie etwa der Munich Brew Mafia, Hoppebräu oder Schönramer sind auch Aussteller aus Österreich, Belgien und Serbien vor Ort. Besonders interessant sind jedoch die Italiener. Neben Batzen Bräu aus Bozen schenken auch Brauereien wie Birra del Bosco, Birra Barbaforte oder Birrifico Rethia aus dem Trentino aus und auch Birrifico Italiano, Birra Mastino oder Mister B. aus weiteren Regionen des Landes.

Nebst den rund 35 Ausstellern und interessanten Bieren, gibt es auch eine Foodpairing-Area, einen Hobbybrauer-Wettbewerb und jetzt auch einen eigenen Bieraward namens „Kubo Beer Award“, bei dem die Nachwuchsbrauer ihre Sorten von einer internationalen Jury verkosten und auszeichnen lassen können. Federführend sind hierbei der italienische Bierprofi Lorenzo „Kuaska“ Dabove und Bobo Widmann vom Batzen Bräu.

 

Feiner Hopfen feiert 5-jährigen Geburtstag

Feiner_Hopfen_Geburtstag_20183Liebe Craft-Bier-Community,

für mich gibt es heute mal wieder einen Grund zu feiern: Feiner Hopfen hat Geburtstag. Seit nunmehr fünf Jahren schon reise ich durch die wunderbare Welt der Kreativbiere. In dieser Zeit traf ich spannende Brauer in ihren Sudhäusern rund um den Globus, probierte Biere mit ganz verrückten Zutaten und saß in den Jurys der wichtigsten nationalen und internationalen Bier-Wettbewerbe. Zudem habe ich mich zur Biersommelière sowie zur staatlich geprüften Sensorikerin für Bier ausbilden lassen, brachte im vergangenen Sommer in Kooperation mit namhaften Brauern mein eigenes Craft-Bier namens „Hop Gaudi“ auf den Markt und wurde bei den beerkeeper-Awards zur besten Bier-Journalistin im deutschsprachigen Raum gekürt.

Nicht nur bei mir, sondern in der gesamten Craft-Bierszene hat sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre einiges getan: Die Branche wächst dynamisch weiter, besondere Biere verankern sich zunehmend auch im deutschen Markt und die Anzahl von Festivals, Tap Houses, Brauereien, Gypsy-Brewers sowie Craft-Marken explodiert. Toll ist auch, dass viele Brauer noch mutiger werden. Zwar setzen viele mittlerweile auf trinkbare Sude, aber neben Hopfen und Malz laborieren die Sudzauberer verstärkt auch mit Hefe, Fassmanagement und wilden Zutaten wie Tomaten, Kaffeebohnen oder Fruchtpürees. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt und die Experimentierfreude scheint noch lange nicht am Ende.

Heute ist also ein perfekter Anlass, mal wieder ein Toast auszusprechen: DANKE an Euch – an meine vielen Leser – für das Interesse an Feiner Hopfen. Es ist ein riesiger Ansporn für mich, Euch auch weiterhin mit interessanten Verkostungen, Interviews, Brauer-Portraits und Kommentaren zu begleiten, Euch zu informieren, zu inspirieren und zu unterhalten. DANKE, dass ich fast jeden Tag wieder fantastische Menschen kennen lernen darf, mit denen ich stundenlang über Rohstoffe, Brauprozesse und Aromen diskutieren kann. Ich hebe mein Glas auf alle Craft-Götter, Malzpropheten, Hefezauberer und Hopfenzutzler – wie man in Bayern sagt. Ein spezieller Toast gilt auch all den vielen Genießerinnen und Genießer, die nach langer Durststrecke durch die Bierwüsten dieser Welt jetzt wieder die wahre Bierkultur entdeckt haben.

Braukunst Live 2018: Von raren Spezialitäten, deutscher Bierstil-Power und fetziger Live-Musik

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Prost! Foto: BKL

Eines der führenden Bierfestivals Europas mit jährlich rund 8000 Besuchern und knapp 100 Ausstellern geht in die nächste Runde. Kommenden Freitag öffnen nachmittags endlich wieder die Pforten der Braukunst Live (BKL) im Münchener MVG Museum. Neben mittelständischen Spezialitätenbrauereien, bereits etablierten Craft-Brauern und spannenden Start-ups können sich Besucher auf viele Neuheiten und erstmals auch auf ein interessantes Musikprogramm freuen. Denn erstmalig wagte sich mit Michael Pöttinger, ein bekannter Rockmusiker, an einen eigenen Sud, den er zusammen mit dem Münchner Craft-Brauer „Hopfenhäcker“ speziell für das Bandprojekt BLOCK entwickelt hat. Wer Lust hat kann also zu späterer Stunde den Rockklängen lauschen und das passende Bandbier dazu genießen.

Den Fokus legte das Festival-Team in diesem Jahr allerdings auf die Rückbesinnung deutscher Bierstile, die durch moderne Umsetzung und hohe Trinkbarkeit überzeugen. Keine Sorge, neben Helles, Weißbier und Pils fließen auch salzige Gosen und saure Berliner Weisse ins Glas. Wer es doch lieber stärker mag, der kann ganz klar auch auf Imperial Stout, fassgelagerte Spezialitäten und alkoholreiche Eisböcke umsteigen. Ein Highlight des Festivals soll die „Rare Beer Area“ darstellen, die schon im vergangenen Jahr von BKL-Brand-Ambassador Wolfgang Stempfl ins Leben gerufen wurde. Karten dafür müssen separat gekauft werden.

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Foto: BKL

In einem Extraraum des MVG Museums verkostet Wolfgang Stempfl in Kooperation mit Marc Robens von der Bierbar „Craftbeer Corner“ aus Köln mit interessierten Teilnehmern einige Sude, die wirklichen Raritäten-Charakter versprechen. Neben Spezialitäten wie dem fassgereiften „Magnus 17“ von der Biermanufaktur Riegele, dem „Barrel Aged Double Chocolate Oatmeal Porter“ von der Stiegl-Hausbrauerei oder einem 8,5-prozentigen hellen Bock aus dem Whiskyfass von der Bierakademie Schweiz schenken die Bierprofis auch 16-prozentiges Imperial Stout aus Norwegen aus, dazu wilde Sude, aromatisiert mit Nektarinen sowie das historische „Adambier“ aus.

Eines ist schon mal sicher: Frank Böer hält mit der diesjährigen Braukunst Live wieder eine prallvolle Wundertüte für Genießer besonderer Bierspezialitäten bereit. Neben etablierten Craft-Marken wie Munich Brew Mafia, Yankee & Kraut, Tilmans Biere, Hoppebräu, Braumanufaktur Welde, Isarkindl oder Braukraft, erweitert sich die Ausstellergemeinde durch einige internationale Highlights: darunter die Brooklyn Brewery aus New York, Boustaa aus Österreich, Varionica aus Kroatien, Browar Gzub aus Polen und Lammin Sahti aus Finnland. Außerdem stellt die Hamburg Beer Company, die kürzlich erst den Import von den schottischen Punk-Brauern Brewdog übernommen hat, einige globale Spezialitäten aus. Langweilig wird es bei dieser Auswahl definitiv nicht.

„Tilmans´ Friends of mine Fest“: Tagesfestival mit Craft-Bier und Live-Musik

25289317_1998190883756983_3316887660071076871_nWas gibt es Schöneres, als bei guter Live-Musik ein köstliches Craft-Bier zu genießen? Wahrscheinlich nicht viel. In den USA gibt es inzwischen schon mehrere Festivals, bei denen bekannte Punkrockbands wie etwa Pennywise oder NOFX in die Gitarren hauen und die Mikros quälen, während kreative Brauereien besondere Craft-Sude ausschenken.

Jetzt gibt es so eine Veranstaltung auch in Deutschland. Am 27. Januar startet in München im „Kafe Kult“ das wahrscheinlich erste hiesige Tagesfestival mit Craft-Bier und Live-Musik. Das „Tilmans´ Friends of mine Fest“ wird organisiert von Franz und Til von der Münchner Craft-Schmiede „Tilmans Biere“ aus München, die beide aus der Punk-Szene kommen.

Warum die beiden das machen? Nach Ansicht von Franz gibt es inzwischen hierzulande so viele große Craft-Bierfeste auf denen sich die Brauer präsentieren.  „Das ist ja ganz schön“, sagt er, „ aber wir wollen einfach mal was ganz anderes machen und eine große Party unter Freunden feiern“. Darunter verstehen Til und Franz sowohl ihre Brauerkollegen, als auch diverse Bands und interessierte Gäste.

Das Fest beginnt bereits um 12 Uhr mittags mit eher sanfter Musik, die auch als familienfreundlich angepriesen wird. Auf der Bühne sorgt ein buntes Programm für gute Stimmung: Von Singer-Songwriter über Beatbox-Rap bis hin zu knallhartem Punk. Während des Schunkelns, Mitgrölens, Kopfnickens und Pogotanzes verwöhnen sieben Brauereien die Gaumen des Publikums. Neben regionalen Highlights wie Yankee & Kraut aus Ingolstadt, Hoppebräu aus Waakirchen und Open Your Mind Brewing aus Freising reisen auch Heidenpeters aus Berlin, Buddelship aus Hamburg und BrewAge aus Wien mit ihren Fässern an. Klar schenken auch Franz und Til ihre Biere aus.

Karten gibt es vor Ort oder im Vorverkauf ganz anolog im Craft-Biershop „Biervana“ in Schwabing und im Black Wave Records Plattenladen im Westend.