Browar Nepomucen & Browar Deer Bear: Alkoholfreier Kreativsud aus Polen

Polen gilt als aufsteigendes Craftbier-Land. Zu den derzeit hippesten Brauereien des Landes gehören Browar Nepomucen in Szkaradowo, südlich von Posen gelegen und Browar Deer Bear in Toruń. Beide Teams haben ihre Bierkarriere als leidenschaftliche Hobbybrauer gestartet. Jetzt habe sie gemeinsam ein Bier namens „Free Pan Da“ rausgebracht. Dabei handelt es sich um ein alkoholfreies Pastry Sour. Die Besonderheit an dem Bier ist, dass die Macher es mit Mangopüree, Passionsfrucht, Orange und Yuzu vergoren haben. Für den gewissen Smooth gaben sie noch Laktose mit dazu.

Das Bier mit weniger als 0,5 Prozent Alkohol zeigt sich in einem strahlenden, opaken Sonnengelb im Glas. Ein schneeweißer, moderater und instabiler Schaum liegt kurz oben auf. In die Nase strömen fruchtig-frische Noten von Mango, Maracuja, Zitrus, Orangenzeste und Blutorange. Der Antrunk gestaltet sich erfrischend fruchtig, bis sich eine moderate Kohlensäure mit einem schlanken Mundgefühl ausbreitet. Im Geschmack zeigen sich auch die eingesetzten Früchte, die von einer angenehmen Säure begleitet werden. Abgerundet wird das Aromaspiel von einer sanften süßlichen Cremigkeit der Laktose. Im Abgang bleibt das Bier noch lang am Gaumen zurück. Eine Bittere ist kaum vorhanden.

Fazit: Ein tolles fruchtig-frisches und harmonisches Sommerbier für alle, die mal keine Lust auf Alkohol haben.

Einstök: Beeriges Ale vom Polarkreis

Island ist eines meiner liebsten Reiseländer. Die Insel am Rande des nördlichen Polarkreises fasziniert mich aber nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft und den interessanten Menschen, sondern auch wegen den spannenden Bieren aus ganz ungewöhnlichen Kreativbrauereien. So ist klar, dass ich mir immer die neuen Sude, die ich bekomme, sofort kaufe. Im Biervana in München habe ich kürzlich das fünfprozentige „Arctic Berry Ale“ von Einstök aus Akureyri, der nördlichsten Stadt des Landes, entdeckt.

Dabei handelt es sich um ein saisonales Sommerbier, das mit handgepflückten Heidelbeeren und dem Saft von Krähenbeeren gebraut ist. Unerwartet präsentiert sich das Ale in einem attraktiven Goldton im Glas, ein feinporiger Schaum liegt schneeweiß oben auf. Im Bukett zeigen sich ein intensiver Duft nach den Beeren. Auf der Zunge breitet sich das Island-Bier frisch und schlank mit einer moderaten Kohlensäure aus. Im Aromaspiel dominieren eine Fruchtigkeit von den eingesetzten Beeren sowie Zitrusnoten. Hinzu kommt ein malziger Touch und ein Anklang von Orangenzeste. Das Finish gestaltet sich mit einer sanften Herbe, die sowohl vom Hopfen als sicherlich auch von den Schalen der Beeren stammt und zum nächsten Schluck animiert.

Fazit: Das Bier macht Spaß! Ein eher ungewöhnliches Aroma trifft auf Frische und hohe Trinkfreude. Ich werde mir diesen Sud auf jeden Fall noch mal kaufen. Zudem hat das Ale meine Sehnsucht nach dem Vulkanland geweckt. Es ist wohl bald mal wieder an der Zeit, einen Tripp durch isländische Craftbrauereien zu starten – natürlich nur, wenn es die Corona-Situation zulässt.

ÜberQuell: Hopfiger Frühlingsbote

Die Mannschaft von ÜberQuell aus Hamburg holt mit ihrem „Sunny Spring Ale“ den Frühling auf die Zunge. Dabei handelt es sich um ein schlankes saisonales Bier, dem vier Hopfensorten sein Aroma schenken: Cascade, Citra, Mandarina Bavaria und Saphir. Da das Kaiserwetter in Oberbayern noch etwas auf sich warten lässt, habe ich mir das 4,5-prozentige Session kürzlich mal zur leichten Pasta mit Oktopus und Artischocken eingeschenkt.

Das Bier präsentiert sich in einer attraktiven, gelborangen Farbe mit einem stabilen, feinporigen und elfenbeinweißen Schaum. In die Nase strömen verführerische, fruchtige Noten von gelben Steinfrüchten, Orange und Clementine sowie etwas Grapefruit. Der Antrunk gestaltet sich sanft, spritzig und erfrischend. Geschmacklich hält das Bier, was es in der Nase bereits versprochen hat. Ein fruchtiges Aromaspiel trifft dabei auf einen floralen Touch. Im Finish verabschiedet sich „Sunny“ mit schmeichelnden 32 Bittereinheiten.

Fazit: Das Spring Ale vom ÜberQuell-Team wieder mal meine Erwartungen erfüllt. Die Kombination aus einer gewissen Leichtigkeit, einem wirklich tollen Aromaspektrum und einem hohen Frischefaktor präsentiert eine wahrlich hohe Trinkfreude. So passte das Bier nicht nur gut zur Pasta, sondern dient sicherlich auch als aromatische Erfrischung an sonnigen Tagen.

Browar Nepomucen: Polnischer Nadelwald trifft auf tropische Aromen

Polen gilt schon seit längerem als aufstrebendes Craftbier-Land in Europa. Eines der neuesten Sternchen am Kreativbierhimmel markieren die Macher von Browar Nepomucen aus Szkaradowo, südlich von Posen gelegen. Ein paar Biere aus dem Sortiment konnte ich unlängst schon mal probieren. Mein aktuelles Highlight aber ist das „Like a Forest“, ein Hazy IPA mit schlanken 4,4 Prozent Alkohol, das neben Mosaic- und Citra-Hopfen mit Kiefern- sowie Fichtennadeln gebraut wurde.

Die Rohstoffkombination klingt schon mal spannend. So strömen auch schon beim Einschenken des sonnengelben Bieres, das von einem schneeweißen und stabilen Schaum getoppt ist, gleichermaßen tropische und waldige Aromen in die Nase. Auch auf der Zunge breitet sich das Aromaspiel vollständig aus. Vollmundig und frisch präsentiert sich das Hazy IPA im Mund. Eine Mischung aus Citrus, gelben Steinfrüchten, Kiefer- und Fichtennadeln bestimmen mit Anklängen diverser Kräuter- und Floral-Noten den Geschmack. Im Finish bleibt das Aroma noch sehr lange zurück.

Fazit: Ich bin begeistert von diesem polnischen Sud. Häufig erinnern mich Biere mit Fichten- oder Kiefernnadeln als Zutat zu sehr an einen Saunaaufguss. Das ist zugegeben nicht so mein Ding. Beim „Like a Forest“ aber sind die Rohstoffe sehr harmonisch eingebunden, so dass zwar alle Aromen präsent sind, aber keine davon zu stark dominieren, um unangenehm zu werden.

Schwarze Rose: Tropischer Cocktail aus der Dose

Dieses Bier holt schon mal den Sommer ins Glas. Bei dem 6,8-prozentigen „Rainbow Road“ handelt es sich um ein Oatcream Kveik IPA von Schwarze Rose aus Mainz. Für den fruchtigen Charakter hat es das Mainzer Gypsy-Team mit Sabro Cryo, Sorachi Ace Nectar sowie Citra gehopft und für das cremige Mundgefühl packten die Kreativbrauer noch Hafermalz und Haferflocken in den Sud.

Im sonnigen Gelbton strahlt das trübe IPA durchs Glas, bedeckt von einem mittelporigen Schaum. Schon beim Einschenken betört ein fruchtiger Duft die Nase. Hält man das Riechorgan näher zum Bier, so erinnert das Bukett an einen Tropencocktail mit Ananas, Zitrus und Kokosnuss. Über die Lippen fließt das NEIPA cremig-weich, bis es in ein vollmundiges, aber doch erfrischendes Mundgefühl mündet. Auch auf der Zunge zeigt sich die volle Hopfenwucht. Der Geschmack erinnert entfernt an eine Pina Colada. Das Finish macht durch die präsente Fruchtigkeit sofort Lust auf den nächsten Schluck.

Fazit: Ein tolles Sommerbier, das auch schon jetzt im Frühling schmeckt. Das Experiment der Mainzer, einen bierigen Cocktail zu schaffen, ist definitiv gelungen. Also: Sommer, Sonne, Dosenbier.

Kehrwieder Kreativbrauerei: Kräftiger Seelenwärmer bei miesem Wetter

Noch lassen die ersten Sonnenstunden des Frühlings auf sich warten. Was bietet sich also bei Dauerregen und Kälte draußen besser an, als ein kräftiges Stout im Glas? Gestern habe ich mal das zehnprozentige Caucasian Stout namens „El Duderino“ von der Kehrwieder Kreativbrauerei aus Hamburg aufgemacht. Es gehört inzwischen zur Tradition des Kehrwieder-Teams, das es sich dabei immer um das letzte Bier im Jahr handelt, das Chef und Braumeister Oliver Wesseloh braut und einige Monate ruhen lässt. Vor ein paar Wochen kam es endlich auf den Markt.  

In den Kessel kamen neben den klassischen Zutaten auch noch Laktose und Kaffeebohnen der Kult-Rösterei „Quijote“ aus der Hansestadt.  So zeigt sich „El Duderino“ in nachtschwarzem Gewand und mit beigefarbenem, cremigem Schaum. Schon beim Einschenken erfüllt ein dunkler, malziger Duft den Raum. In die Nase strömen kräftige Noten von Kaffee, Zartbitterschokolade und Schwarzbrot. Vollmundig und cremig breitet sich das Stout auf der Zunge aus. Im Geschmack dringen Aromen von Kaffee und Laktose durch. Hinzu gesellet sich etwas Nussiges sowie ein Hauch von Kirsche. Im trockenen Finish bleiben feine Röstaromen noch lange zurück.

Fazit: Ein wirklich tolles Bier mit ordentlich Wumms. Die Aromen sind schön eingebunden und harmonieren miteinander. „El Duderino“ dient nicht nur bei Regenwetter als Seelenwärmer. Ich kann mir das Stout auch hervorragend zu einem gegrillten, kräftigen Steak oder Ribs vom Grill vorstellen.

Brewdog & Aldi Süd: „Ald IPA“ – das wohl strittigste Bier des Jahres

Über kein Bier wird in der Craft-Szene gerade mehr gelästert, gezetert und diskutiert als über das „Ald IPA“ von Brewdog und dem Discounter Aldi Süd. Es gibt bereits Videos im Netz, wo Geeks das Bier in den Gulli kippen, immer mit der Bemerkung, dass es sich dabei keinesfalls um ein Craftbier, geschweige denn um ein IPA handelt. Allerdings sind aber auch dezidiertere Meinungen – sogar von Kreativ-Brauern – zu lesen, die den Aldi-Deal als geschickten Schachzug von Brewdog für die hiesige Craft-Branche verstehen.

Die ganze Aufgeregtheit hat mich bestärkt, das Bier, bei dem es sich um ein „Easy India Pale Ale“ mit 4,2 Prozent handelt, mal zu kaufen und zu verkosten. Gehopft haben es die Brauer in der Berliner Brewdog-Stätte mit den amerikanischen Hopfensorten Chinook und Ahtanum. So fließt der Discounter-Sud goldgelb und glanzfein ins Glas, ein schneeweißer, fein- bis mittelporiger Schaum liegt oben auf.

Das Bier duftet würzig, malzig und zart nach Zitrone und Grapefruit. Erfrischend und mit prickelnder Kohlensäure fließt das Bier über die Lippen. Im Geschmack zeigen sich malzige Noten, die eine sanfte Honigsüße mitbringen, und eine zurückhaltende Fruchtigkeit von Zitrone und Birne. Ein leicht grasiger Touch hält sich im Hintergrund. Im Finish zeigt sich das Bier trocken und mit einer durchaus angenehmen Herbe.

Fazit: Auch wenn jetzt vielleicht einige Crafties an die Decke gehen, so erlaube ich mir als Biersommelière ein objektives Urteil: Beim „Ald IPA“ handelt es sich wahrlich um ein frisches, knackiges, sauberes und süffiges Bier. Dass man bei einem Preis von 1,29 Euro pro 0,5 Liter Dose keinen Einsatz von kiloweisen Hopfen pro Hektoliter erwarten kann, dürfte jedem klar sein. Die Bezeichnung „Easy“ sowie eine Deklaration als Schankbier lässt eigentlich schon vermuten, dass es sich um ein schlankes, unkompliziertes Bier handelt.

Dennoch dürfte der Trunk eingefleischte Craft-Fans etwas enttäuschen. Sowohl im Bukett als auch im Geschmack präsentiert Brewdog hier eher einen Lager-Charakter als ein fruchtiges, modernes IPA – wie man es sonst von den Brauhunden gewöhnt ist. Zugegeben, die Erwartungshaltung war deswegen bei mir auch etwas höher. Etwas mehr Fruchtcharakter würde dem Bier definitiv nicht schaden. Aber: ich ignoriere einfach die Bezeichnung IPA und sehe den Sud nur als handwerklich ganz sauberes Bier, das knackig-frisch daherkommt und sich als unkomplizierter Begleiter zum Grillen oder als Durstlöscher sehr gut eignet.

Im Kern bin ich überzeugt, dass so ein Bier vom Discounter, gebraut von einer Szene-Größe wie Brewdog, durchaus eine Chance für die hiesige Craftbier-Branche sein kann, denn immerhin wird hier eine völlig neue Zielgruppe mit dem Thema konfrontiert. Und wer erst mal Spaß an so einem Einsteiger-Trunk bekommen hat, greift beim nächsten Mal vielleicht zu einer anderen Craft-Variante.

Frau Gruber & Brewheart: Erdnuss prallt auf Schokolade

Erdnussbutter mag ich in Reinform eigentlich überhaupt nicht. Im Bier dafür seltsamerweise aber umso mehr. So war ich schon voller Vorfreude, als ich las, dass Frau Gruber und Brewheart gemeinsam ein Chocolate Peanut Butter Imperial Stout rausbringen. Der nachtschwarze Sud heißt „Psychodelic Peanuts“ und legt ordentliche 10,8 Umdrehungen vor. Gebraut ist das Bier mit 25 Prozent Erdnussbutter und Kakaobohnenbruch – also ohne jegliche Zusatzstoffe, die sonst gern mal in Peanut Butter-Sorten stecken.

Beim Einschenken fließt das kräftige Stout geradezu wie Motoröl ins Glas. Ein dunkelbrauner, feinporiger Schaum toppt die Optik. Ein verführerischer Duft befeuert Aromen von Erdnüssen, Schokolade und Toffee in die Nase. Auf der Zunge präsentiert sich der Sud als saftige Melange mit einem sahnig-cremigen Mundgefühl. Im Geschmack zeigen sich primär die Erdnüsse und eine süßliche Schokoladenote. Dazu gesellt sich ein leicht salziger Anklang. Im Finish bleibt das Bier noch lange und etwas adstringierend zurück – ein echter Hammer.

Fazit: Das Experiment ist auf jeden Fall gelungen. Keine aufdringliche Bonbonniere, sondern ein schnörkelloser und direkter Trunk, bei dem Aromen von Nuss und Schokolade deutlich im Vordergrund stehen. Zugegeben stört mich etwas diese salzige Note, die ein bisschen den Eindruck nach gesalzenen Erdnüssen aus der Tüte weckt. Aber als Digestif ist dieser Collab ein wahrlich charakterstarkes Bier.

Schneider Weisse: Kellergereifte Cuvée aus dem Holzfass

Dass es sich wirklich lohnen kann, ein Bier mal ein paar Jahre im Keller reifen zu lassen, beweist das „Cuvée Barrique Tap X 2017“ von Schneider Weisse aus dem niederbayerischen Kelheim. Braumeister Peter Drexler verschnitt diesen Weizendoppelbock einst mit „Mein Aventinus“ und „Aventinus Eisbock“. Der Mixed-Sud reifte daraufhin zur perfekten Vollendung mehrere Monate in Eichenfässern.

Nach nun knapp vier Jahren zusätzlicher Lagerung im hauseigenen Bierkeller präsentiert sich das „Cuvée Barrique“ in einem rotbraunen Gewand und mit einem cremefarbenen, feinporigen sowie instabilen Schaum. Es duftet noch immer nach dem Fass. Ergebnis:  Noten von Vanille und Holz – und im Hintergrund strömt noch etwas Kokosnuss in die Nase. Dazu gesellen sich fruchtige Aromen von überreifer Banane, Rosinen und Dörrpflaume sowie ein gewisser Touch von Karamell, Schokolade, Leder und Lagerfeuer. Im Antrunk zeigt sich der gereifte Weizendoppelbock angenehm säuerlich-aromatisch mit einer feinen Rezenz. Der Körper präsentiert sich vollmundig. Die Säure ist harmonisch eingebunden, während sich eine sanfte Süße im Hintergrund bewegt. Im Geschmack spiegelt sich das Aromaspiel des Buketts. Das Finish gestaltet sich trocken und ein säuerlicher Eindruck bleibt noch lange zurück.

Fazit: Ich habe das Bier schon 2017 probiert, als es frisch auf den Markt kam. Schon damals war es ein hoher Genuss, aber Jahre zusätzliche Reifung haben mit den damit verbundenen Alterungsnoten aus dem Sud eine ganz besondere Aromawucht gemacht. Ich bin begeistert und freue mich auf noch weitere Biere, die in meinem Keller zur Reifung schlummern.

Destihl Brewery: Wild, salzig und fruchtig

Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen: Was passt da besser als ein fruchtiges Sauerbier? Ich habe mir mal die „Pina Colada Gose“ von der Destihl Brewery aus Normal, Illinois, eingeschenkt. Dabei handelt es sich um ein Wild Sour, das neben Ananas und Kokosnuss auch mit Koriander sowie Meersalz gebraut ist. Diese goldgelbe Spezialität besitzt 5,7 Prozent Alkohol. Ganz kurz liegt ein weißer Schaum oben auf.

Der Duft schafft ein bisschen Sommer-Feeling. In die Nase schießen genau die Aromen, die der Name des Bieres bereits erwarten lässt. Das Wild Sour duftet nach Ananas und Kokosnuss – wie eine Pina Colada also. Auf der Zunge zeigt es sich prickelnd, frisch und mit angenehmer Säure. Im Geschmack dominieren auch wieder die fruchtigen Aromen, die sich mit einem sanften Koriander-Touch kombinieren. Das Salz dringt ebenso durch und lässt das Mundgefühl ein wenig moussieren. Das Finish macht sofort Lust auf den nächsten Schluck.

Fazit: Ein tolles Wild Sour, das mir wegen seinem vielfältigen Aromaspiel viel Spaß beim Verkosten gebracht hat. Kann ich mir sehr gut als spannenden Aperitif oder zu sommerlichen Salaten vorstellen – oder aber einfach als Genusserlebnis auf der heimischen Terrasse.