Buchtipp: „Die 100 besten Craft Bier-Bars“

20181022_123008„Kaum etwas ist süßer als die Qual der Wahl“, heißt der erste Satz im neuen Buch „Die 100 besten Craftbier-Lokale in Deutschland“. Stimmt, aber nach langer Durststrecke gibt es endlich auch hierzulande eine spannende Vielfalt. Die Herausgeber Marika Schiller und Benjamin Brouër vom Meininger Verlag in Neustadt an der Weinstraße präsentieren in ihrem Werk die ihrer Meinung nach besten 100 Bierbars, Pubs und Restaurants der Nation, die Craft-Sude in den Vordergrund rücken.

20181022_122901Ganz egal ob Hamburg, München oder Berlin, in deutschen Metropolen eröffnen immer mehr spannende Bier-Locations, bei denen es sich um urige Kneipen, szenige Taprooms oder gleich ein ganzes Biererlebniszentrum handelt. Aber auch in kleineren Städten wie Münster, Essen oder Kaiserslautern gibt es inzwischen echte Craft-Tempel. Neben den Bars bietet das Buch auch noch eine Übersicht von 30 Craft-Biershops sowie Wissenswertes zu Herkunft, Herstellung und Genuss von Bierstilen. Hinzu kommen anschauliche Anleitungen, wie man Bier richtig verkostet und was dabei zu beachten ist.

20181022_122932Fazit: Das Buch stellt einen schick aufgemachten und übersichtlichen Guide dar, den man schon fast als kleinen Reiseführer durch die hiesige Craft-Welt sehen kann. Dieses Werk sollte jeder Bierfan, der sich auch mal jenseits seiner Stammkneipe bewegt, unbedingt im Regal stehen haben. Aber auch Craft-Novizen, die sich gerade erst mit dem Thema beschäftigen, finden in diesem Werk den Kompass für vergnügliche Stunden.

Verkaufspreis: 16,95 Euro

Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Meininger Verlag unter diesem Link.

Dirndl Bräu: Vier Frauen stehen auf Schürzenjäger

20180821_131732Dass „Dirndl Bräu“ auf den ersten Eindruck ziemlich bayerisch und traditionell klingt, ist offensichtlich. Hinter der neuen bajuwarischen Biermarke stehen vier Frauen, die eigentlich beim Hofbrauhaus Freising arbeiten. Die Brauerinnen Antje Leisler, Steffi Meyer, Liesa Pfützenreiter und Sylvia Tromba wollten aber als Frauen-Quartett neben den Bieren, die sie im Freisinger Traditionshaus produzieren, auch einen eigenen Kreativsud auf den Markt bringen. Vor ein paar Tagen habe ich ihr Erstlingswerk probiert. Beim „Schürzenjäger“ handelt es sich um ein India Pale Lager (IPL), dass die Dirndl mit vier Hopfensorten brauen: Tradition, Mandarina Bavaria, Citra und Callista.

Im Glas leuchtet das moderne, 5,1-prozentige Lagerbier in einer kräftigen Orangefarbe. Ein cremefarbener, feinporiger Schaum vollendet die attraktive Optik. Im Duft zeigt sich das IPL malzig-fruchtig mit prägnanten Noten von Mandarine. Kaum fließt das Bier über die Lippen, schon entfaltet es sich vollmundig und frisch. Auf der Zunge breitet sich ein hopfiges Aromaspektrum aus, bei dem Zitrustöne wie Mandarine, Zitrone und Orange überwiegen. Dazu gesellen sich noch beerige Noten vom Callista-Hopfen. Begleitet wird die Fruchtigkeit von einem angenehmen Malzkörper. Im Finish präsentiert sich abschließend noch eine solide Bittere.

Fazit: Der „Schürzenjäger“ beweist wieder einmal, dass Frauen über ein besonderes Händchen bei der Rohstoffauswahl und am Sudkessel verfügen. Das hopfige Lagerbier ist harmonisch, fruchtig und sehr schön ausbalanciert. Passt sowohl zu Fisch, als auch zu pikanter Pasta oder einfach als aromatisches Feierabendbier. Bin gespannt, was noch von „Dirndl Bräu“ auf den Markt kommt.

 

Kommentar: Kampfplatz Gastronomie

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Foto: Veex_Pixabay

Für alte Branchenhasen ist es längst eine Binse: Über Zukunft und Erfolg der Craft-Bierbranche wird maßgeblich die Akzeptanz in der Gastronomie entscheiden. Zwar zeichnet sich in urbanen Bars, Clubs, Kneipen und Restaurants bereits eine gewisse Dynamik ab, aber so richtig sind Kreativbrauer mit ihrem Bierabsatz noch nicht zufrieden.

Das Craft-Potential in der Gastronomie ist zwar enorm, aber die meisten Wirte haben die Bedeutung eines vielfältigen Bierangebots, wohl noch nicht überrissen. Wie sich mit einem attraktiven Bierangebot auch Image, Reputation und Umsatz steigern lassen, machen die in den Geburtsstunden der neuen Bier-Szene entstanden freien Kneipen und Restaurants gerade vor. Junge Konsumenten auf der Suche nach neuen Geschmacksabenteuern wollen sich jedoch den Craft-Kick nicht nur in Tap-Houses abholen, sondern auch bei ihrem Lieblingsitaliener, beim Chinesen oder in der Sushi-Bar. Hier liegen noch viele Absatzchancen brach.

Klar ist, Marken werden in der Gastronomie gemacht. Aber der Kampf um neue Gastro-Partner verlangt auch von Craft-Einsteigern viel Kreativität bei der Wahl des richtigen Sortiments, bei Events und Aktionen. Dabei fehlt es an potentiellen Craft-Tankstellen noch immer an Bierwissen und kompetenten Bedienungen, die ihre Gäste mit neuen Bierstilen vertraut machen. Ein spannendes Bierangebot – das ist inzwischen bewiesen – überrascht nicht nur den probierfreudigen Gast, es lockt auch neue, kaufkräftige Kunden an den Tresen. Dazu müssen sich die Wirte jedoch vor allem aus langfristigen Abnahmeverpflichtungen der Großbrauereien lösen. Wer als Kneipier nur ideenlos eine einzige Biermarke ausschenkt, hat kaum eine Überlebenschance, wie Kneipen- und Wirtshaussterben schmachvoll demonstriert.

Ein Tipp noch für alle Craft-Jünger: Immer wieder mal in Kneipe oder im Restaurant mit der Frage nach Craft-Bieren nerven. Irgendwann wird auch der behäbigste Schankwirt reagieren müssen.

Erschienen im Meiningers CRAFT Magazin für Bierkultur.

Emma – Biere ohne Bart: Sude mit Tannenwipfelsirup und angerösteten Kokosflocken

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Almut Zinn bei der Arbeit

Almut Zinn kam eher durch Zufall zum Bierbrauen. Reisen durch die USA brachten sie auf das Thema Craft-Bier. Zurück in der Heimat kaufte sich die Freiburgerin ein Homebrew-Kit und startete als Hobbybrauerin. Zinn las viel, braute viel und wurde nach eigenen Aussagen immer besser. Vor rund zwei Jahren entschied sie sich ihr eigenes Label „Emma – Biere ohne Bart“ zu gründen. Mit dem Namen – Emma ist ihr zweiter Vorname – will Zinn verdeutlichen, wer für die Kreativbiere ihrer Marke verantwortlich ist: Eine Frau. Seit 2016 mischt die Breisgauerin mit eigens interpretierten German Pale Ale, American Strong Ale, Amber Ale und Imperial Stout die deutsche Craft-Bierszene auf. Und es werden sicherlich noch viele weitere spannende Sude von Almut Zinn auf den Markt kommen.

 

Welche Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach einen richtig gute Craft-Brauerin aus?

Es gibt starke Parallelen zur Kunst. Eine richtig gute Craft-Brauerin – wie auch Künstlerin – hat den Mut und die Kreativität, ihren eigenen Stil zu entwickeln. Dieser kann bunt, brutal, feinst ziseliert sein und den kalkulierten Zufall mitspielen lassen oder einer Planung bis ins kleinste Detail entspringen. Das Produkt muss dann auch nicht jeder mögen. Wer Biere für jeden brauen will, der wird schnell die langweiligen Produkte herstellen, die von den großen Brauereikonzernen produziert werden.

Was macht für Dich ein wirklich außergewöhnliches Bier aus?

Ich finde Biere außergewöhnlich und spannend, die mindestens eine seltene oder einzigartige Zutat besitzen. Zum Beispiel eine in mühevoller Kleinst- und Laborarbeit kultivierte wilde Haushefe, ein über besonderen Hölzern geräuchertes Malz, ein besonders gelungener Blend oder ein Bier, das monatelang Zeit brauchte um zu reifen. Toll sind auch natürliche Zutaten außerhalb des Reinheitsgebotes, vorausgesetzt sie sind überlegt eingesetzt. Ein außergewöhnliches Bier sollte selbstverständlich auch qualitativ hochwertig sein, ohne Fehlgeschmäcker und Braufehler.

Was war das schrägste Bier, das Du jemals getrunken hast?

Das schönste schrägste Bier habe ich auf der estnischen Insel Saarema getrunken. Es war ein „Koduölu“, das in seiner Herstellung mit dem finnischen Sahti verwandt ist. Es wurde über Wacholderzweigen geläutert und dann mit Bäckerhefe sehr warm vergoren. Es schmeckte nach einem frischen Bananen-Smoothie mit Haferflocken und vertiefte sich dann hin zu waldigem Aroma mit Salz und Lorbeer und etwas Kampfer, mit winzigen Highlights von Sumpf und Teer und Heidelbeermarmelade.

Mit welchen ungewöhnlichen Zutaten würdest Du gern einmal brauen?

Ich habe zu Hause auf meiner Versuchsbrauanlage schon Biere mit Earl Grey Tee, angerösteten Kokosflocken, selbst hergestelltem Tannenwipfelsirup, Sauerkirschen, Heidelbeeren, getrockneter karamellisierter Mango, Zitronenzesten und Basilikum gebraut. Mein Ziel ist es, diese Biere auch im größeren Maßstab zu brauen!

Was ist eigentlich Dein Lieblingsgericht und was trinkst Du dazu?

Ich habe viele Lieblingsgerichte. Hier eine Auswahl: Ceviche mit meinem „Kuckucksrot Sonderedition“, oder ein homemade Burger mit meinem „Zapotopaz“, Hirschbraten mit Polenta, Ofengemüse und meinem „Salto Orale“.

EmmaZapotopaz 

Wie siehst Du die Entwicklung der Craft-Bierszene in fünf Jahren?

Ich bin zuversichtlich, was die Entwicklung angeht. Wenn ich mich in der Craft-Bierszene umschaue, sehe ich extrem viele begabte, kreative, hochmotivierte Leute, die für ihre Biere leben, schuften und Bier- sowie Nicht-Biertrinker mit ihrer Begeisterung anstecken. Außerdem ist Craft-Bier nicht Bubble-Tea, sondern mindestens so hochwertig und vielschichtig wie Wein und es wird einfach nie langweilig werden. Man sieht ja auch, dass die Bier-Riesen langsam unruhig werden und versuchen, auf den Zug aufzuspringen. Aber im ganzen vergangenen Jahrzehnt hat eine Bewegung hin zum Konsum von transparent hergestellten Lebensmitteln von kleinen, lokalen, hochwertigen Produzenten stattgefunden, die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Kaffee wird von immer mehr Leuten, die es sich leisten können, in kleinen, feinen Röstereien gekauft und nicht mehr im Supermarkt, warum soll das bei Craft-Bier anders sein?

Und was hast Du als nächstes vor?

Eine schicke Festival-Theke bauen und mir in meinem wohlverdienten Urlaub die Craftbier-Szene in Israel anschauen.

Session IPA: Sommer-Allrounder von Labieratorium & Lenny‘s Artisanal Ales

Labieratoirum East BreezeIm Sommer darf es gern mal etwas leichter sein. Als fruchtige Erfrischung zog ich kürzlich das Session IPA namens „East Breeze“ aus dem Kühlschrank. Dabei geht es um einen Kollaborationssud von Labieratorium aus Cottbus und Lenny’s Artisanal Ales aus Berlin. Gebraut haben die Crafties ihr bernsteinfarbenes, 5,1-prozentiges Ale mit hellem Karamellmalz, Pale Ale und Wiener Malz. Das hopfige Aroma kommt von den Hopfensorten Mosaic und Ariana.

Der Hopfenduft zeigt sich schon beim Einschenken. In die Nase strömen frische tropische Noten von Mango und Maracuja. Dazu kommen würzige sowie harzige Anklänge und ein Hauch von gelben Steinfrüchten. Im Antrunk fließt eine dezente Malzsüße über die Lippen, bis sich das Fruchtspiel erfrischend mit solider Kohlensäure auf der Zunge ausbreitet. Das Session IPA präsentiert sich auch hier mit den tropischen Aromen des Mosaic-Hopfens und den harzig-würzigen Noten vom Ariana, der noch Zitrus- und Aprikosennoten mitbringt. Im Abgang verabschieden sich schlanke 21 Bittereinheiten, die zwar dezent wahrnehmbar sind, aber wohl niemanden überfordern.

Fazit: Perfektes Sommerbier! Leicht, erfrischend, fruchtig und ein bisschen herb – was braucht man mehr bei 25 Grad und Sonnenschein? Das Session IPA ist ein toller Allrounder für jede Tageszeit, der kürzlich erst beim „Meininger Craft Beer Award“ die Silbermedaille gewann.

 

 

Sudden Death Brewing: Schlanker Fruchtmix

20180619_130455Sommer, Sonne, Durst: Was gibt es schöneres als an heißen Tagen ein leichtes, aber fruchtiges Bier zu genießen? Genau richtig war gerade das 4-prozentige Session IPA „Juice Willis” von Sudden Death Brewing vom Timmendorfer Strand zu Spargel in einer Kräutersauce. Gebraut haben die Nordlichter das Bier mit speziellen Gersten- und Weizenmalz, Haferflocken sowie Ale-Hefe. Für das Aroma packten sie vier fruchtige Hopfensorten dazu: Ekuanot, Azacca, Denali, El Dorado.

Das sonnengelbe, trübe IPA hat eine schneeweiße, stabile Schaumkrone, die das Bier optisch schon mal sehr attraktiv gestaltet. Es duftet fruchtig-frisch nach Birne sowie tropischen Früchten wie Maracuja, Ananas und Mango. Am Gaumen zeigt sich das Session IPA schön schlank mit einem hefigen Anklang, der dann von den Hopfennoten dominiert wird. Im Finish präsentiert sich noch eine gewisse Herbe mit 33 Bittereinheiten.

Fazit: Ein schlankes, fruchtiges und erfrischendes Session IPA, bei dem mir allerdings etwas die Balance fehlt. Die Nase verspricht mehr, als der Geschmack hält. Auf der Zunge war die Hefenote etwas zu überladend, bis dann die Fruchtnoten der tollen Hopfensorten durchdringen. Dennoch war es zum Essen ein Genuss.

 

Brauer-Portrait: Flügge Brauerei – „Wir lassen gern mal das Reinheitsgebot hinter uns“

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Biere von der Flügge Brauerei

Kennen gelernt habe ich die Flügge Brauerei aus Frankfurt am Main auf dem Craft-Bierfest im April in Stuttgart. Das war wohl auch einer der ersten öffentlichen Auftritte von Dominik Pietsch und seinem Kumpel Joachim – und eine tolle Entdeckung für mich. Eine neue Marke mit neuen spannenden Bieren. Dabei schrieben sich die Flügge-Macher auf die Fahnen, wilde und charakterstarke Sude zu brauen, die gern auch mal das Reinheitsgebot hinter sich lassen. So gilt als echter Sommertipp etwa „Fränk“, ein 3,2-prozentiges Sauerbier, vergoren mit norwegischer Hefe und anschließend auf Maracuja-Püree gelagert. Mit im Portfolio haben die Frankfurter auch Roggenbier, Imperial Stout und ein IPA, das mit 100 Prozent Brettanomyces-Hefe vergoren ist. Wer sich wundert, warum verschiedene Vögel auf den Etiketten prangen: Die Flügge-Macher sind bekennende Vogelfans.

Dominik Pietsch beatwortete die Fragen:

Welche Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach einen richtig guten Craft-Brauer aus?

Eine große Portion Neugier, die Fähigkeit, über den Tellerrand (bzw. das Reinheitsgebot) zu schauen und einfach leckere, ausgewogene und handwerklich gut gemachte Biere zu brauen.

Was macht für Dich ein wirklich außergewöhnliches Bier aus?

Man trinkt sich als Bier-Nerd durch allerlei Sorten, und die haben auch alle ihren Charme und ihre Daseinsberechtigung. Aber ab und zu bleibt man regelrecht an einem Bier hängen und man wünscht sich, dass das Glas nie leer wird – entweder, weil es so gut runtergeht oder weil es einfach so wahnsinnig toll und neu schmeckt, dass man immer weiter trinken will. So einen Trunk würde ich dann als außergewöhnlich bezeichnen.

Was war das schrägste Bier, das Du jemals getrunken hast?

Schwierig, sich da auf das schrägste Bier zu beschränken. Ein Bier, was mir zuletzt als besonders schräg in Erinnerung geblieben ist, war das „Grie Soß“ von Glaabsbräu. Man denkt erst, das kann doch nicht funktionieren, dass man Kräuter der in Hessen bekannten Grünen Soße ins Bier zu bringen kann. Aber: es funktioniert!

Mit welchen ungewöhnlichen Zutaten würdest Du gern einmal brauen?

Hmm… also, sobald mir etwas Ungewöhnliches einfällt, probiere ich es immer erst auf unserer kleinen Brauanlage aus. Nicht wirklich ungewöhnlich, aber bei uns schwierig zu beschaffen sind z.B. englische Malze.

Was ist eigentlich Dein Lieblingsgericht und was trinkst Du dazu?

Jetzt gerade: Spargel, klassisch mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise, dazu ein selbstgebrautes, leichtes Saison mit ca. 3,5 Prozent Alkohol. Das passt super.

Wie siehst Du die Entwicklung der Craft-Bierszene in fünf Jahren?

Das ist schwer abzuschätzen. Die aktuelle Entwicklung ist ja sehr positiv. Es kommen immer wieder neue, spannende Brauereien hinzu und mittlerweile arbeiten viele auch mit Brett-Hefen oder Lactos, was ich sehr begrüße. Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung und die Neugier in Deutschland nach neuen Geschmäckern anhalten. Ich bin da aber sehr optimistisch.

Und was hast Du als nächstes vor?

Wir haben gerade einen spannenden Sud zusammen mit dem Winzer Daniel Mattern angesetzt. Das Thema Bier/Wein-Hybrid interessiert mich schon lange, mal sehen, was draus wird – die Zwickl-Proben aus den Tanks sind schon richtig lecker! Außerdem würde ich mich gerne ans Thema „Fassreifung“ heranwagen. Und da wir als Brauerei ja noch nicht so lange existieren, wollen wir einfach erst mal so weitermachen und schauen, dass wir noch viele Menschen für unsere Biere begeistern können.

 

Partnerprogramm: Bierothek® sucht Partner(innen) zur Eröffnung neuer Filialen

B_Flyer_Franchise_Druck_V3_0518[Sponsored Post] Die Bierothek® – einer der führende Einzelhändler im Bereich Bierspezialitäten – sucht bierbegeisterte Partner(innen) zur Eröffnung neuer Ladengeschäfte, bevorzugt in Berlin, Hamburg, Köln oder Dresden.

Bereits 2014 eröffnete die erste Bierothek® in der selbsternannten Bierhauptstadt Bamberg. Als Bierfachhandel mit einer Auswahl von weit über 300 regionalen und internationalen Bierspezialitäten und einer kompetenten Beratung erfreute sich die Bierothek® von Anfang an reger Begeisterung der Bier-Interessierten. Seitdem wuchs die Bierothek® stetig weiter, sodass sie heute neun Standorte in vier Bundesländern zählt. Unter diesen neun Filialen befinden sich mittlerweile auch vier Franchise-Filialen, die von selbstständigen Unternehmern geleitet werden.

Die Bierothek® bietet den Partnern eine starke Marke, Erfahrung im Aufbau und Betrieb von neuen Läden, eine zentrale Beschaffung und Zugang zu exklusiven Bierspezialitäten, ein starkes Netzwerk, eine verlässliche Partnerschaft und Hilfe bei der Finanzierung und Standortsuche. Hierfür werden Persönlichkeiten mit Bierbegeisterung, unternehmerischen Denken, selbstständiger Arbeitsweise und Freude am Verkauf gesucht.

Um nun auch den Rest der Bundesrepublik mit außergewöhnlichen Bieren versorgen zu können, sucht die Bierothek® nach Partnern, die bevorzugt in den Städten Berlin, Hamburg, Köln und Dresden ein eigenes Ladengeschäft eröffnen möchten. Ebenso können bereits existierende Händler die Vorteile des Verbundes nutzen und im Rahmen einer Partnerschaft auf die Infrastruktur der Bierothek® zurückgreifen.

Informationen und Bewerbungen:

Bierothek GmbH

Hafenstr. 13 | 96052 Bamberg

Tel.: 0951/3017 8389

E-Mail: franchise@bierothek.de

www.bierothek.de/FranchisePartnerschaft