Riedenburger Brauhaus: Weitgereiste zelebrieren Doldensud

Doldensud Nr. 2
Doldensud Nr. 2

Lange Reisen um den Globus inspirieren auch eingefleischte Craft-Brauer. So auch die Brüder Maximilian und Tobias Krieger. Nach ihrer Rückkehr von einem langjährigen Bier-Trip ins beschauliche Altmühltal schufen sie im väterlichen Brauhaus Riedenburg ihr erstes India Pale Ale. Der „Doldensud“ brilliert mit acht Hopfensorten: Saphir, Spalter, Hallertauer Mittelfrüh, Cascade, Chinook, Centennial, Amarillo und Pilgrim. Mittlerweile gibt es von diesem Bier mehrere bezifferte Sude. Ich trank gestern die Nummer zwei.

Auf dem Etikett steht: 6,5 Prozent Alkoholgehalt, 15,5 Stammwürze und 55 Bittereinheiten – bereits sehr vielversprechend. Im Glas glänzt der Doldensud bernsteinfarben, trüb und getoppt von feinporigem Schaum. Im Geruch, kein Wunder bei acht Sorten, strömt der pure Hopfenduft aus der Flasche. Dazu paaren sich Fruchtaromen von Pfirsich, Aprikose, Ananas, Holunder und Orange sowie eine dezente Würze. Reizt zum sofortigen Probieren. Im Mund breitet sich das IPA besonders weich und fruchtig aus. Im Geschmack spielt eine ausgeprägte Mangonote elegant mit einer dezenten Gerstenmalzsüße.

Fazit: Hopfig, fruchtig, lecker! Allerdings könnte das IPA etwas mehr Kohlensäure vertragen um ein noch prickelnderes Abenteuer am Gaumen zu erleben.

 

8 Gedanken zu “Riedenburger Brauhaus: Weitgereiste zelebrieren Doldensud

  1. Am 15. Jan den Sud #2 ? Der war doch dann vmtl. schon „jenseits“ vom MHD oder ?
    Ach ja und noch eine Frage: Acht Hopfensorten ? Ich meine auch schon mal von zehn versch. Hopfensorten gehört zu haben …!?

  2. Servus,
    ursprünglich waren es acht Sorten. Das mit den 10 Sorten war eine Fehlinformation. Wo die her kam kann ich auch nicht sagen. Im Moment sind es sogar mehr Sorten weil wir jetzt nach der Ernte endlich genügend heimische Bio-Hopfensorten haben. Die amerikanischen und englischen Hopfen werden jetzt ersetzt und dadurch wird sich auf jeden Fall der Geschmack wieder ein bisschen ändern. Ein Hallertauer Cascade schmeckt halt einfach anders als ein amerikanischer und die anderen Sorten sowieso.
    Der aktuellste Sud ist übrigens Sud 16. Prost.

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