Glaabsbräu: Nicht nur Vicky liebt dieses Pale Ale

Nach „Hopfenlust“, „Tropic Thunder“ oder „Grie Soß“ legte die hessische Traditionsbrauerei Glaabsbräu aus Seligenstadt in ihrer Craft-Reihe einen neuen Knaller vor. Braumeister Julian Menner braute ein 5,7-prozentiges Pale Ale namens „Vicky Loves Pale Ale“, das der gebürtige Bayer mit drei Hopfensorten entwarf. Schon beim Blick auf das Etikett läuft echten Craft-Geeks schon das Wasser im Mund zusammen: Summit aus den USA, Monroe aus Deutschland und Vic Secret aus Australien.

In einem Goldorange fließt das Ale ins Glas, getoppt von einem cremigen und stabilen Schaum. Im Duft zeigen die eingesetzten Hopfensorten sofort ihre volle Kraft. Noten von roten Früchten, Citrus und ein Touch Maracuja dominieren das Bukett. Hinzu gesellt sich ein weiniger Anklang. Das Mundgefühl ist frisch und vollmundig. Auf der Zunge präsentiert sich eine zarte Säure sowie Aromen von Grapefruit, rotem Apfel und roter Johannisbeere. Untermauert wird das Pale Ale von einem sanften Malzkörper. Im Finish bleibt der Geschmack noch lang zurück und verabschiedet sich mit angenehmen 44 Bittereinheiten.

Fazit: Gefällt mir! Dieses hessische Pale Ale ist Julian wirklich gelungen. Es ist gut ausbalanciert, frisch und gut trinkbar. Am besten gefällt mir die Kombination der Hopfensorten, die das Bier geschmacklich zu einem köstlichen Gesamtbild formen. Und sicher wird dieses Ale nicht nur Vicky lieben. Dazu könnte ich mir sehr gut ein pikantes Asia-Gericht vorstellen.

Kollaborationssud: Malziges Ale aus dem Trüffel-Paradies

Wenn David Hertl von der gleichnamigen Braumanufaktur aus Schlüsselfeld bei Bamberg am Sudkessel steht, wundert es nicht, wenn wieder mal ein ganz ungewöhnliches Bier entsteht. Für sein jüngstes Projekt holte sich der Franke noch Almut Zinn von Emma – Biere ohne Bart aus Freiburg und Sebastian Sauer von Freigeist Bierkultur aus der Nähe von Köln mit ins Boot. Gemeinsam entwarf das Trio ein sechsprozentiges Ale namens „Room 309“, dass mit schwarzen Trüffeln und schwarzem Pfeffer gewürzt wurde. Der edle Pilz kam im Heiß- und Kaltbereich sowohl als Knolle, als auch in Form von Öl zum Einsatz.

Die Intensität des Trüffels zeigt sich schon beim Öffnen der Flasche. Während sich das Ale bernsteinfarben ins Glas ergießt, füllt der Duft den ganzen Raum. Hält man die Nase in das Trinkgefäß, so kombiniert sich zum Pilzaroma noch eine zarte Malzigkeit. Auf der Zunge präsentiert sich das Bier angenehm frisch mit harmonisch eingebundener Kohlensäure. Geschmacklich breitet sich der Trüffel deutlich im Mundraum aus, ergänzt sich aber mit einem leichten Malzbett, einem Hauch Hopfenbittere und einem würzigen Anklang vom schwarzen Pfeffer zu einem beflügelnden Gesamtbild. Im Finish spielt noch eine leicht brotige Note mit.

Fazit: Dieses Ale polarisiert und ist vermutlich nichts jedermann. Aber wer Trüffel mag, so wie ich, der wird von diesem Umami-Trunk definitiv nicht enttäuscht. Auch wenn der Duft einschlägt wie eine Bombe, ist der Geschmack sehr schön abgerundet. Ich hätte mir dazu Spaghetti mit Trüffel-Sauce gewünscht, um den Genuss dieses Bieres noch zu perfektionieren.

Braukollektiv Freiburg & Kitchen Brew: Fruchtiger Nachbarschafts-Kollab

Internationale Kollaborationssude sind in der Craft-Bierszene keine Seltenheit mehr. So taten sich auch kürzlich das Braukollektiv Freiburg mit der schweizerischen Braustätte Kitchen Brew zusammen, um ein exotische Fruchtbombe zu kreieren. Beide Parteien kennen sich aus der Brauerei Roog im Schwarzwald. Die Freiburger sind dort noch als Gypsys tätig, die Schweizer bedienen inzwischen nur wenige Kilometer entfernt ihre eigenen Sudkessel in Allschwill bei Basel.

Sowohl die Macher vom Braukollektiv, als auch das Team von Kitchen Brew lieben hopfenbetonte Biere. Also wundert es nicht, dass sich die Brauer für ein New England IPA mit den Sorten Equanot, Columbus, Citra und and Mosaic entschieden haben.

Dieses 5,6-prozentige Bier strahlt in einem trüben gelborange durch die Glaswand. Der Duft erinnert an einen tropischen Obstkorb mit Aromen von Mango, Maracuja und Grapefruit, zu denen sich harzige und grasige Noten gesellen. Und schließlich rinnt das NEIPA wie ein vollmundiger Fruchtsaft den Gaumen herunter. Die Kohlensäure ist ideal eingebunden, sodass auch der Frischefaktor überzeugt. Auch im Geschmack zeigen sich tropische Früchte, von harzigen Anklängen untermauert. Im Finish bleibt die Fruchtigkeit lang zurück und verabschiedet sich mit einer zarten Hopfenherbe.

Fazit: Der Kollab kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Fruchtaromen sind ideal eingebunden und harmonieren perfekt mit Hefe und Malz. Gefällt mir. Für NEIPA-Fans gilt es schon fast als Pflicht dieses Bier mal zu probieren.

Braukollektiv Freiburg & Kitchen Brew: Fruchtiger Nachbarschafts-Kollab

Gutshofbrauerei „Das Freie“: Reise durch winterliche Gewürzwelten

Zugegeben, bislang war mir die Gutshofbrauerei „Das Freie“ völlig unbekannt. Umso mehr freute ich mich, als Christoph Digwa mir das „Winterbier“ aus seiner Braustätte im niedersächsischen Rethmar als Biersommelier-Wichtelgeschenk schickte. Gemeinsam mit seinem Bruder Stephan begann er vor rund zehn Jahren mit Omas Einkocher die ersten Sude zu brauen. Im Sommer 2015 gründeten die beiden Niedersachsen ihre Braustätte. Inzwischen führen die Digwa-Brüder fünf Sorten im Standardsortiment. Hinzu kommen zwei saisonale Biere. G

Unter den Seasonals bezaubert das 7,4-prozentige Winterbier, das mit einer abgestimmten Mixtur an winterlichen Beigaben aromatisiert wird: neben üblichen Bier-Zutaten, angereichert mit etwas Haferflocken, packen die Digwas noch Honig, Orangenschalen, Zimt, Muskatnuss, Piment, Koriander sowie Vanilleschoten in den Sud. Hinzu kommt noch ein eigens angesetzter Sirup aus regionalen Zuckerrüben.

Das Ergebnis: In einem ansprechenden Rehbraun leuchtet das Bier durch das Tulpenglas. Ein feinporiger, cremefarbener Schaum vollendet die Optik. In die Nase strömt ein Bukett mit allem was eine weihnachtliche Backstube zu bieten hat. So duftet das Bier durch die verwendeten Gewürze fast wie Lebkuchen und Spekulatius. Im Vordergrund steht der Koriander, dann folgen Aromen von Schokolade, Piment und zarte Orangennoten. Samtig-weich und mit moderater Kohlensäure präsentiert sich das Winterbier im Antrunk. Trotz der 7,4 Prozent Alkohol, wirkt der dunkle Sud angenehm schlank. Auf der Zunge breitet sich eine sanfte Säure aus, die von Aromen von Schokolade, Kakao, Orangenschalen und den Gewürzen untermauert wird. Erst im Finish tritt eine wärmende Wirkung durch die erzielten Alkoholwerte ein.

Fazit: Ein wirklich tolles Bier, dass auf eine Reise durch die winterliche Gewürzwelt einlädt. Die Aromen sind harmonisch eingebunden underschlagen einen nicht gleich. Ein klein wenig mehr Süße könnte dem Rethmarer Wintersud vielleicht nicht schaden. Aber: Wahrscheinlich passt nichts besser dazu, als ein schöner, würziger und schokoladiger Lebkuchen.

Mashsee: Flüssige Lebkuchen-Bombe

Winterzeit ist Lebkuchenzeit. Zugegeben stehe ich aber gar nichtso besonders auf das süße Weihnachtsgebäck. Allerdings gehört die hannoversche Mashsee Brauerei – und zwar nicht nur wegen familiärer Wurzeln – hierzulande zu einer meiner favorisierten Craft-Brauereien, so dass ich unbedingt das Lebkuchen Ale von Brauchef Kolja probieren musste. Bei „Oma Lene“ handelt es sich um ein 6,6-prozentiges Brown Ale, das der Hannoveraner in Kollaboration mit der lokalen Lenchen-Lebkuchenmanufaktur entwickelte. Im Sudkessel landeten aber keine Gebäckstücke, sondern eine ganze Menge Kräuter und Gewürze, die man auch im Weihnachtsgebäck findet: Zimt,Fenchel, Koriander, Ingwer, Sternanis, Piment, Muskat und Kardamom.

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Schon beim Einschenken erinnert das Ale an Lebkuchenkuchengebäck- allerdings mit cremefarbener Sahnehaube. Im Duft schlagen sofort die eingesetzten Zutaten wie eine Bombe in die Nase ein – natürlich im positiven Sinne gemeint. Dazu kommt ein schokoladig-malziger Touch. Im Mund moussiert das Brown Ale, wirkt durch eine solide Kohlensäure zudem angenehm frisch. Auch hier prallen die Lebkuchen-Aromen direkt auf die Zunge. Im Finish bleibt der weihnachtliche Geschmack noch lang zurück und regt zum nächsten Schluck an.

Fazit: Das ist mal ein typgerechtes Winterbier. Und: Kolja hat es geschafft, meine Liebe für Lebkuchenaromen zu wecken. Allerdings bevorzuge ich noch immer eher flüssigen Lebkuchen, als auf zähem Gebäck herum zu kauen. Der Mashsee-Trunk ist ein wirklich tolles Brown Ale, bei dem die Gewürze und Kräuter harmonisch eingebunden sind und man nicht gleich von einer Überdosis Weihnachtsaromen erschlagen wird. Also: Auch ein Bier für Nicht-Lebkuchenliebhaber.

Uiltje Brewery: Süße Mosaic-Bombe

Uiltje Brewery: Süße Mosaic-Bombe

New England IPAs zählen immer noch zu den heißesten Trends in diesem Jahr. Als ich kürzlich wieder mal beim Bier-Shopping war, konnte icham „Mosaic Mammoth“ von der holländischen Brauerei Uiltje in Haarlem nichtvorbeigehen – schließlich prangt auf dem Etikett schon einer meinerLieblingshopfen. Über das Design mit dem Mamut lässt sich streiten, aber das8-prozentige Bier kann sich jedenfalls sehen lassen.

Im Glas geht die Sonne auch an winterlichen Tagen auf. Getoppt ist das trübe NEIPA von einer schneeweißen Schaumkrone. Die Nase wird sofort umweht von fruchtigen Noten des Hopfens. Es duftet nach Zitrusfrüchten, reifer Mandarine, Maracuja und hat einen erdigen Touch. Auf der Zunge präsentiert sich das Ale saftig-fruchtig mit Aromen von Maracuja, Mango, Zitrus und einem Kräuter-Touch. Später zeigt sich noch eine dezent Herbe.

Fazit: Die Holländer haben mit ihrem „Mosaic Mammoth“ denNEIPA-Stil definitiv ins Schwarze getroffen. Das Bier erinnert fast an einenFruchtsaft, sättigt aber leider schon nach einem Glas. Trotzdem sind die Aromensehr schön eingebunden, auch wenn mir das Bier einen Tick zu süß rüberkommt.

Deutsch-russischer Gemeinschaftstrunk: Drei Kameraden mit länderübergreifendem Sud

20181208_113945Kollaborationssude sind meistens eine spannende Sache. Vor allem, wenn sich Brauereien aus verschiedenen Ländern zusammenschließen. Vergangene Woche stellte Braufactum gemeinsam mit Braumeister Mikhail Ershov von Wolfs Brewery aus Moskau ihr gemeinsames Bier vor, das sie mit noch einer weiteren russischen Brauerei namens Poet Brewery entwickelten. Gebraut hat das internationale Team ihr „Fest-Pilsner“ namens „Drei Kameraden“ mit sechs verschiedenen Hopfensorten aus Deutschland und Tschechien. Innerhalb des „Talk & Taste“ im Braufactum Berlin konnten die Teilnehmer das Bier erstmals probieren. Ich habe mir noch eine Flasche reservieren lassen, um den Sud noch mal in Ruhe in heimatlichen Gefilden zu verkosten.

Gestern schenkte ich mir das bernsteinfarbene, 6,7-prozentige Pils ins Glas. Zunächst überrascht ein feinporiger, strahlend weißer Schaum auf dem Bier. Dann präsentiert „Drei Kameraden“ eine frische, würzige Hopfenblume in der Nase und einer zarten Malzsüße. Auf der Zunge breitet sich ein kräftiger Körper mit malzig-brotigen und leicht karamelligen, honigartigen Noten aus. Dazu gesellen sich zurückhaltende Dörrobsttöne sowie eine hopfige Würzigkeit und eine angenehme, aber deutliche Herbe. Im Finish bleibt der Geschmack noch lange am Gaumen haften.

Fazit: Bierstil-Hybride scheinen momentan im Trend zu sein. Finde ich spannend. Mikhail Ershov bezeichnete den Sud auch als „Wiesn-Pils“. Das passt! Also eine Kombination aus einem hopfigen Pils und einem malzigen Märzen. Ich hätte mir geschmacklich noch ein wenig mehr Hopfendominanz gewünscht, aber „Drei Kameraden“ ist ein gut trinkbares und aromatisches Bier, das hervorragend zur Brotzeit und zu russischen Sakuski-Vorspeisen passt.

Hanscraft & Co.: Nachtschwarzes Hammerstout als Cuvée

20181207_142226Christian Hans Müller überraschte schon in den vergangenen Wintern mit ein paar richtig guten fassgereifte Spezialitäten. Gerade legte der Hanscraft-Chef aus Aschaffenburg wieder was ganz Besonderes vor: Ein 10,5-prozentiges Imperial Stout namens „Vintage 2018“. Dafür lagerte das Jahrgangsbier mehrere Monate in Whiskey- und Weinbrandfässern, bis es zu einer Cuvée verschnitten wurde.

Schon fast ölig gleitet das Hammerstout nachtschwarz ins Glas. Ein mokkafarbener, cremiger Schaum bedeckt die Oberfläche. Das Bier duftet leicht röstig, nach Zartbitterschokolade und etwas holzig mit Anklängen von Whiskey und Weinbrand. Auf der Zunge breitet sich die dunkle Schönheit samtig-weich mit einer moderaten Kohlensäure aus. Aromen von Röstmalz, Holz, Zartbitterschokolade, Dörrobst und Whiskey präsentieren sich angenehm. Im Finish zeigt sich noch eine zarte Karamellnote, bis sich das Stout knochentrocken verabschiedet.

Fazit: Ein wirklich gelungenes fassgereiftes Bier. Die Aromen des Stouts und die Noten der Fässer mit den jeweiligen Vorbelegungen sind harmonisch eingebunden und machen das „Vintage 2018“ zu einem runden Gesamtbild. Ich werde mir auf jeden Fall noch ein paar Flaschen besorgen und diese im Keller ein paar Jahre reifen lassen.

Berliner Bierfabrik: Jetzt gibt’s was auf die Nüsse

IMG_20181203_185012_798Es ist endlich wieder da: Das „Ahorn Walnuss Stout“ der Berliner Bierfabrik. Die Behörden der Hauptstadt sind wohl auch etwas strenger geworden, was die Zutaten im Bier betrifft. Lange musste das Team um Brauereichef Sebastian Mergel auf die Genehmigung warten. Aber sie hatten Glück. So konnten die Bierfabrikanten aus Marzahn rechtzeitig zur kalten Jahreszeit ihr 6,5-prozentiges, nachtschwarzes Stout wieder auflegen, das sie mit Haferflocken, kanadischen Bio-Ahornsirup – daher wohl auch der Elch auf dem Etikett – und selbstgerösteten Walnüssen brauten.

Die Extrazutaten strömen auch gleich in die Nase. Das Stout duftet nach Zartbitterschokolade, etwas Ahornsirup und richtig gut nach Nüssen. Auf der Zunge präsentiert sich das Bier samtig-weich mit einer zarten Kohlensäure. Auch am Gaumen breiten sich schokoladige Noten aus, die von holzigen, mild süßen Aromen des Ahornsirups begleitet werden. Im Finish zeigen sich dann die Walnüsse gewohnt leicht pelzig und schön herb auf der Zunge. Eine gewisse Malzigkeit rundet das Stout angenehm ab.

Fazit:Ich freue mich, dass es wieder dieses harmonische Stout gibt und die Berliner sich  hartnäckig im Behördenkonflikt durchgesetzt haben. Zwar ist das Bier ganz schön herb und wahrlich nichts für gewöhnliche Zungen aber das wollen die Macher der Bierfabrik auch sicher nicht erreichen. Mir schmeckt es, weil dieser Trunk einfach mal ganz andere Aromen vorlegt, als gewöhnliche Stouts. Übrigens: Der ideale Begleiter zu Nuss-Plätzchen.

Ratsherrn: Die Rache des Captain Ahab

Ratsherrn Ahabs RevengeFassgereifte Biere scheinen in diesem Jahr so beliebt zu sein, wie noch nie zuvor. Gerade erst stellte auch die Ratsherrn Brauerei aus Hamburg eine solche Spezialität in die Regale. Dabei geht es aber nicht um ein Imperial Stout, sondern um ein in Barrique-Gebinden spontanvergorenes „Sour Barrel Aged Belgian White Ale“. Das Hanseaten-Team ließ für diese Version ihr „Moby Wit“ fast drei Jahre in Madeira- und Bordeaux-Fässern schlummern.

Das Ergebnis heißt „Ahab’s Revenge“, besitzt 5,8 Prozent Alkohol und schwimmt in einem trüben Goldorange-Ton im Glas. In diese Nasen strömt ein frischer Duft von Joghurt und Vanille mit einem ergänzend hefigem, holzigem sowie fruchtigem Charakter. Auf der Zunge präsentiert sich das fassgereifte Bier cremig-weich mit einer moderaten Säure und einem weinigen Anklang. Dazu gesellen sich mostige Fruchtnoten, die an Birne erinnern, sowie Aromen von Joghurt und Vanille. Im Finish bleibt eine gewisse Würzigkeit noch lange am Gaumen zurück.

Fazit: Dieses Bier ist wirklich eine Verkostung wert. So eine fassgereifte Variation habe ich bisher selten im Glas gehabt und muss sagen: ich bin begeistert. Das Aromaspiel ist komplex, aber schön harmonisch und keinesfalls zu sauer. Bietet sich auch als schmackhafter und frischer Aperitif an.