Braufactum „The Brale“: Brown Ale mit wildem Aromenspiel

Braufactum - The Brale
Braufactum – The Brale

Mit „The Brale“ legt Braufactum ein ungewöhnliches Brown Ale vor, wie es in Deutschland noch nicht gebraut wurde. Dem Team um Marc Rauschmann gelang hier die kreative Umsetzung eines typisch britischen Bierstils, der in England seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist, jedoch hundert Jahre später durch hellere Sorten ersetzt und erst Ende des 19. Jahrhunderts wieder entdeckt wurde. Das klassische Brown Ale  mit tiefdunkler Farbe und kräftigem Schaum, war erheblich stärker als die heute üblichen Varianten.

Keine Alkoholbombe sondern ein mit 4,8 Prozent eher sanftes aber süffiges Bier zu produzieren, ist auch Kern der Rezeptur von „The Brale“. Gehopft wurde es mit den britischem East Kent Golding, deutschem Hallertauer Mittelfrüh, Magnum sowie der neuen amerikanischen Sorte Mosaic. Für Farbe und Körper sorgen Pilsener- sowie Karamellmalz.

In einem herbstlichen Rotbraun schimmert das Ale im Glas und wartet darauf verkostet zu werden. Es duftet nach Orangenschale und herber Nuss. Im Geschmack dominieren karamellisierte Haselnuss mit herber Orangenschale und einem Hauch von schwarzem Pfeffer. Im dezent bitteren Abgang spielen noch rote Beeren in der ausgewogenen Gesamtkomposition mit.

Fazit: Die Kombination vier verschiedener Hopfensorten aus unterschiedlichen Ländern sorgt für ein komplexes Aromenspiel, das diesem Ale eine ganz individuelle Note verdankt. Vor allem die Beigabe von Mosaic-Hopfen macht aus „The Brale“ ein total angenehmes und schmackhaftes Bier, das mit seinen 4,8 Prozent zwar nicht zu deftig ausfällt, aber dennoch ein wohliges Bauchgefühl schafft. Der Name ist übrigens ein Wortspiel aus Br(own)Ale.

 

3 Gedanken zu “Braufactum „The Brale“: Brown Ale mit wildem Aromenspiel

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