Crew Republic: Eskalation im Glas

Fruchtig, prickelnd und eine ausgeprägte Bittere: Mit dem „7:45 Escalation“ ist der Crew echt ein gutes Double IPA gelungen.

Foto: Mareike Hasenbeck
Foto: Mareike Hasenbeck

Einige Bierliebhaber schwärmten bereits von dem Double IPA der Münchner. Ich muss zugeben, bisher überzeugten mich die Kreationen der Crew Republic nicht 100-prozentig. Das „7:45 Escalation“ überraschte mich dafür dann umso mehr. Gebraut mit den Hopfensorten Amarillo, Simcoe, Chinnok und Columbus sowie Pilsener- und Karamellmalz. Zielgruppe laut Etikett: Nachtschwärmer, die morgens um kurz vor acht aus der Disko fliegen, aber noch lange nicht genug gefeiert haben. Na ja, so kann Marketing vielleicht auch einmal funktionieren. Jeder weiß, um die Uhrzeit und einer durchzechten Nacht sind wohl alle Geschmacksnerven abgetötet – da wäre das Double IPA mit 8,3 Prozent Alkoholgehalt Perlen vor die Säue. Deswegen verkoste ich es gemütlich als Feierabendbier.

Schon in der Nase stechen die eingesetzten Hopfensorten deutlich heraus. Das bernsteinfarbene IPA duftet nach Maracuja und Grapefruit. Im Mund breitet sich dann ein prickelnder, voller und samtig-weicher Körper aus. Um die Zunge entwickeln sich die Fruchtnuancen noch stärker. Toll! Ein Fruchtmix aus Mango, Aprikose, Pfirsich und Maracuja paart sich mit einer harmonischen Karamellsüße. Besonders ausgeprägt ist die Bittere von 83 IBU im Finish.

Fazit: Mit „7:45 Escalation“ gelang der Crew Republic echt ein super Double IPA. Es erinnert sogar etwas an Brewdogs Punk IPA. Weiter so! Und: Kompliment an das neue Design!

 

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