BrauKunstKeller: Ein innovatives Geschmackserlebnis

Alexander Himburg kombinierte für sein Mandarina India Pale Ale Mandarina Bavaria Hopfen mit etwas Rauchmalz

Foto: Mareike Hasenbeck
Foto: Mareike Hasenbeck

Hinter dem Namen BrauKunstKeller steckt Alexander Himburg. Der Brauer beschäftigt sich seit über elf Jahren nur mit Bier. Er braut in Kooperation mit der Michelstädter Brauerei im Odenwald. Seine innovativen Kreationen entwickelt er aber komplett selbständig. Seine neuesten Kreationen stehen bereits in den Startlöchern: Double IPAs und holzfassgereifte Biere.

Es ist nicht zu verkennen, dass bei dem 33-Jährigen das Besondere an erster Stelle steht. So auch bei seinem „Standardbier“ Mandarina IPA. Er verwendet als einer der ersten Brauer die neue Hopfensorte Mandarina Bavaria. Er kombinierte das köstliche Aromaprofil des Hopfens mit hellen Malzen und ein wenig Rauchmalz. Ergebnis: ein Starkbier mit 6,2 Prozent Alkoholgehalt.

Feiner Hopfens Verkostungsnotiz

Im Glas triumphiert das Bier in einem dunklen Gold, getoppt von einem cremigen Schaum. Allein der Geruch ist schon durchaus interessant: Eine Mixture aus Orange und dezentem Rauchmalz. Ich muss zugeben: Eigentlich steh ich nicht so auf rauchige und röstige Biere, aber was mich hier im Geschmack erwartete war eine Klasse für sich. Eine samtige und vollmundige Perlage breitet sich in meinem Mund aus. Die fruchtigen Aromen des Mandarina Hopfens mit seinen starken Mandarinen- und Orangennoten sowie einem dezenten rauchigen Hauch bilden eine harmonische Balance. Eine feine Bittere rundet das Bier ab. Augen zu und es kommt mir wirklich vor, als würde ich in eine Mandarine beißen.

Tipp: Wer mehr auf das Rauchmalzaroma steht, sollte das Bier schön gekühlt trinken – die fruchtigen Aromen entwickeln sich aber erst, wenn das Mandarina IPA etwas wärmer ist.

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