Braufactum: Hochvergorene Hopfenbombe auf der Braukunst Live

Braufactum_Sina[Sponsored Post] Markus Becke von Braufactum aus Frankfurt am Main gilt als einer der experimentierfreudigsten Braumeister der Republik. Gerade erst entwickelte er mit „Sina“ wieder fernab jeden Mainstreams einen neuen Sud: Ein 6,9-prozentiges „Dry White IPA“, der mit einer für diesen Bierstil eher untypischen Weißbierhefe vergoren ist. Durch ein spezielles Maisch- und Gärverfahren wird es den obergärigen Mikroorganismen ermöglicht, wesentlich mehr Zucker zu verarbeiten als im herkömmlichen Brauprozess. Dadurch wird das IPA geschmacklich ziemlich trocken.

Für das dominierende Aromaspiel dieses Bieres sind neben der Hefe gleich fünf Hopfensorten verantwortlich: Enigma, Callista, Comet, HBC 520 und HBC 522. Dabei verwendete Markus Becke zu Kochbeginn und im Whirlpool nur den australischen Enigma. Damit zauberte er rund 50 markante Bittereinheiten in den Sud. Mit dem restlichen Hopfen stopfte er üppig im Kaltbereich. Durch diesen Hopfenmix verführt das White IPA mit Noten von tropischen Früchten und grüner Banane.

Erstmals ausgeschenkt wird das Braufactum-Craft auf der Braukunst Live in München. Wer es nicht zum Bierfestival schafft, der hat die Möglichkeit das Bier auch parallel alssogenannte „Tagessuppe“ in der BraufactuM-Bar  Berlin zu probieren.

 

Braukunst Live 2018: Von raren Spezialitäten, deutscher Bierstil-Power und fetziger Live-Musik

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Prost! Foto: BKL

Eines der führenden Bierfestivals Europas mit jährlich rund 8000 Besuchern und knapp 100 Ausstellern geht in die nächste Runde. Kommenden Freitag öffnen nachmittags endlich wieder die Pforten der Braukunst Live (BKL) im Münchener MVG Museum. Neben mittelständischen Spezialitätenbrauereien, bereits etablierten Craft-Brauern und spannenden Start-ups können sich Besucher auf viele Neuheiten und erstmals auch auf ein interessantes Musikprogramm freuen. Denn erstmalig wagte sich mit Michael Pöttinger, ein bekannter Rockmusiker, an einen eigenen Sud, den er zusammen mit dem Münchner Craft-Brauer „Hopfenhäcker“ speziell für das Bandprojekt BLOCK entwickelt hat. Wer Lust hat kann also zu späterer Stunde den Rockklängen lauschen und das passende Bandbier dazu genießen.

Den Fokus legte das Festival-Team in diesem Jahr allerdings auf die Rückbesinnung deutscher Bierstile, die durch moderne Umsetzung und hohe Trinkbarkeit überzeugen. Keine Sorge, neben Helles, Weißbier und Pils fließen auch salzige Gosen und saure Berliner Weisse ins Glas. Wer es doch lieber stärker mag, der kann ganz klar auch auf Imperial Stout, fassgelagerte Spezialitäten und alkoholreiche Eisböcke umsteigen. Ein Highlight des Festivals soll die „Rare Beer Area“ darstellen, die schon im vergangenen Jahr von BKL-Brand-Ambassador Wolfgang Stempfl ins Leben gerufen wurde. Karten dafür müssen separat gekauft werden.

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Foto: BKL

In einem Extraraum des MVG Museums verkostet Wolfgang Stempfl in Kooperation mit Marc Robens von der Bierbar „Craftbeer Corner“ aus Köln mit interessierten Teilnehmern einige Sude, die wirklichen Raritäten-Charakter versprechen. Neben Spezialitäten wie dem fassgereiften „Magnus 17“ von der Biermanufaktur Riegele, dem „Barrel Aged Double Chocolate Oatmeal Porter“ von der Stiegl-Hausbrauerei oder einem 8,5-prozentigen hellen Bock aus dem Whiskyfass von der Bierakademie Schweiz schenken die Bierprofis auch 16-prozentiges Imperial Stout aus Norwegen aus, dazu wilde Sude, aromatisiert mit Nektarinen sowie das historische „Adambier“ aus.

Eines ist schon mal sicher: Frank Böer hält mit der diesjährigen Braukunst Live wieder eine prallvolle Wundertüte für Genießer besonderer Bierspezialitäten bereit. Neben etablierten Craft-Marken wie Munich Brew Mafia, Yankee & Kraut, Tilmans Biere, Hoppebräu, Braumanufaktur Welde, Isarkindl oder Braukraft, erweitert sich die Ausstellergemeinde durch einige internationale Highlights: darunter die Brooklyn Brewery aus New York, Boustaa aus Österreich, Varionica aus Kroatien, Browar Gzub aus Polen und Lammin Sahti aus Finnland. Außerdem stellt die Hamburg Beer Company, die kürzlich erst den Import von den schottischen Punk-Brauern Brewdog übernommen hat, einige globale Spezialitäten aus. Langweilig wird es bei dieser Auswahl definitiv nicht.

Braukunst Live: Münchner Bierfestival mit neuem Brand Ambassador

Wolfgang Stempfl ist zum Brand Ambassador der kommenden Braukunst Live in München ernannt worden. Der 62-Jährige gilt als Ur-Gestein der Bierszene. Stempfl war langjähriger Geschäftsführer der Doemens Genussakademie in Gräfelfing bei München, die er mit seinem Knowhow als nationales und internationales Aushängeschild der Brau- und Getränkeindustrie etablierte. Für die Braukunst Live, eines der führenden Bierfestivals Europas, organisiert Stempfl die „Rare Beer Area“. Dabei wählt der Bierprofi zwölf Sude aus, die nach seinen Angaben wirklichen Raritäten-Charakter versprechen. „Meine Auswahl soll auch Bier-Geeks überraschen“, verspricht Stempfl. In die Verkostung möchte er auch Brauer integrieren und mit den Teilnehmern über die Biere diskutieren.

Mehr zum Thema gibt es hier. 

 

Braukunst Live 2017: „So international, innovativ und interessant war es bisher noch nie“

In wenigen Wochen (10. – 12. Februar) öffnet sich endlich das große Eisentor des Münchner MVG Museums zur Braukunst Live. Feiner Hopfen sprach vorab mit dem Veranstalter Frank Böer über Rekordzahlen, massive Konkurrenz und die neuen Attraktionen. Weiterlesen „Braukunst Live 2017: „So international, innovativ und interessant war es bisher noch nie““

Feiner Hopfen unterwegs: Das Reinheitsgebot

Über das Reinheitsgebot wurde in den vergangenen Wochen gefühlt schon alles gesagt und geschrieben. Aus aktuellem Anlass, dem 500. Geburtstag am 23.4., wollen wir das Thema aber auch nicht auslassen. Wir haben uns allerdings mal was ganz anderes ausgedacht: Auf der Braukunst Live 2016 fragten meine Schwester und ich rund 60 Brauer und Bierliebhaber, welche Mimik oder Gestik sie mit dem Reinheitsgebot verbinden – ohne ein Wort zu sagen. Seht selbst!

Auf ein Craftbeer mit: Frank Böer, Veranstalter der Braukunst Live

IMAG5931Feiner Hopfen hat eine neue Rubrik. Regelmäßig treffe ich mich mit bedeutenden Leuten der Craftbeer-Szene auf einen ungewöhnlichen Hopfensaft. Dabei sollen die Gesprächspartner das Bier wählen und erzählen, was sie rund um unser Lieblingsthema bewegt. Den Anfang machte ich mit Frank Böer, Veranstalter der Braukunst Live.

Der Chef der wohl größten Biermesse Deutschlands holte aus seinem Kühlschrank eine Schneider Weisse, die unter dem Namen „Aventinus“ bekannt ist. Aber nicht irgendein Aventinus, sondern ein Bier vom Jahrgang 2007. Das ist schon etwas Besonderes! Der Weizendoppelbock duftet nach Rosinen und dezent nach Marzipan. Mit 8,2 Prozent Alkoholgehalt hat er trotz seines Alters noch eine sehr hohe Trinkbarkeit mit einer unerwartet angenehmen Frische im Abgang. Dabei wärmt die Kehlheimer Edel-Weisse ganz schön von innen. Frank Böers Fazit: „Ein wahnsinnig geiles Bier!“ Da kann ich ihm nur zustimmen.

Und worüber haben wir sonst noch gesprochen? In nur wenigen Tagen öffnet das MVG Museum in München wieder seine Tore für Craftbeer-Aficionados. Knapp 70 internationale Aussteller  wollen mit neuen Suden die Sinne der Besucher überraschen. Frank verrät, welche Aussteller in diesem Jahr neu dabei sind: Etwa die amerikanische Brooklyn Brewery aus New York, Castel Malting aus Belgien, Zombräu aus Essenbach, New Beer Generation aus Nürnberg, Buddelship aus Hamburg oder Hoppebräu aus Waakirchen sowie Urban Chestnut aus der Hallertau und Braukraft aus Geisenbrunn bei München. Der Vorverkauf laufe bislang richtig gut. Auch in diesem Jahr erwartet der Münchner steigende Besucherzahlen. „Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine ganz tolle Craft-Bier-Messe bieten können“, verspricht Frank Böer.

Braukunst Live: Der perfekte Moment für das perfekte Bier

Es war wieder ein grandioses Fest! Mehr als 8600 Besucher strömten in die Halle des Münchner MVG Museums um die rund 700 Biere der 95 Aussteller aus der ganzen Welt zu probieren. Auch für mich waren echte Highlights dabei. Sei es der Collabrew von Mashsee und Hanscraft, das „Moll“ von der Kehrwieder Kreativbrauerei und BrauKunstKeller oder die schmackhaften Biere der Macher von Bierol sowie das Monroes von Hopfenstopfer, das „Undrinkable“ von Nøgne ø, das Witbier von Braufactum oder die Kreationen von Tilmans Biere – um nur ein paar von vielen Besonderheiten zu nennen.

Doch das wirklich spannende ist doch, interessante Brauer, Freunde und  Bekannte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen und zu diskutieren. Aber ich ja war nicht nur zum Verkosten auf dem Festival der Biere. Es heißt ja so oft, dass es nicht das Lieblingsbier gibt. Ein bestimmter Zeitpunkt, die Gemütslage, der Ort und die Begleitung machen das jeweilige Bier erst zu dem, was es genau dann ist. Meine Schwester und ich fragten mal ein paar Brauer (und Frank Böer), was für sie eigentlich der perfekte Moment, für das perfekte Bier ist. Viel Spaß beim Anschauen!

Craftwerk Brewing: Hopfige Extreme aus der Versuchsbrauerei

Untergäriges Bier mit Zuchthopfen
Untergäriges Bier mit Zuchthopfen

Vor wenigen Tagen erhielt ich einen Anruf von Tristan und Stefan von Craftwerk Brewing. Sie erzählten mir, dass Braumeister Stefan mit zwei neuartigen Zuchthopfen verschiedene Bierstile brauen würde. Sie fragten mich, ob ich nicht Lust hätte, schon mal eine Version zu verkosten, zumal der Trunk eine echte Fruchtbombe sei. Gestern konnte ich das untergärige Bier probieren. Auf dem weißen Etikett steht nur die Nummer des Zuchtstamms darauf: 2010/08/33 und das Kürzel V415, was wohl für die Nummer des Versuchs steht.

Im Glas leuchtet es in einem schönen Goldton. Ein tropischer Duft von Ananas, Papaya und Maracuja verwöhnen meine Nase. Im Antrunk schmecke ich reife Ananas, etwas Zitrus, aber auch einen Hauch von süßen Beeren. Bitter ist das Bier kaum.

Fazit: Wow, dieser Hopfen ist geil! Absolut geil! Ich freue mich sehr, wenn er auf dem Markt ist und es weitere Fruchtbomben davon gibt. Schade, dass wohl erst frühestens 2016 entschieden werden soll, ob diese Sorte aus der Forschungsstation in Hüll auf den Markt kommt. Immerhin wäre dies eine echte Bereicherung der deutschen Craft-Bier-Szene.

Übrigens können Braukunst-Besucher die Masterclass von Craftwerk Brewing besuchen, dort stellt Braumeister Stefan seine Varianten mit dem grünen Gold vor. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie die Sorte sich in anderen Stilen entwickelt.

Braukunst Live 2015: Neue Wundertüte für Craft-Bier-Fans

Foto: Jörg Mette
Frank Böer, Veranstalter der Braukunst Live

Bald hat das Warten für Craft-Bier-Fans ein Ende: In fünf Wochen (6.-8.März) öffnet sich endlich das große Eisentor des Münchner MVG Museums zur Braukunst Live (BKL), der mit mehr als 100 Ausstellern und rund 8000 Besuchern (2014) inzwischen wohl größten Biermesse des Landes. Und wieder können sich Besucher auf einige brandheiße Neuigkeiten freuen. Nebst etablierten Kreativbrauereien, die bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich ihre Biere ausschenkten, verriet mir Veranstalter Frank Böer Mittwoch Abend bei einem Hintergrundgespräch schon vorab spannende Newbies.

Eines ist schon mal sicher, die diesjährige Braukunst Live hält wieder eine prallvolle Wundertüte für Genießer besonderer Bierspezialitäten bereit. Außerdem erweitert sich die Ausstellergemeinde durch einige nationale wie internationale Highlights: Figueroa Mountain Brewing Co. aus Kalifornien, Urban Chestnut Brewery aus St. Louis, Tilmans Biere aus München sowie Spezialitäten der österreichischen Bierzauberei. Zudem ist die Brewers Association mit einem Stand vertreten und der Online-Shop „Bier Deluxe“ hat unter anderem Sude von vier Brauereien rund um San Diego im Gepäck: Ballast Point, Coronado, Karl Strauss Brewing und Saint Archer Brewing. Und sogar die Münchner Crew Republic stellt wieder ihren Stand auf.

Nicht zu vergessen: Der Besucher kann durch eine neue Organisation auf kürzere Wartezeiten hoffen. Außerdem wird die Toilettenzone erweitert, um die langen Warteschlangen vor allem vor dem Männerklo zu reduzieren. Was in diesem Jahr sonst noch so passiert, könnt ihr vermutlich ab kommenden Montag auf www.braukunst-live.com finden.

Ich freue mich auf die Veranstaltung! Wer Lust hat, mit mir zu diskutieren und nebenbei ein Bier zu probieren, kann mir gerne eine Mail schreiben: feinerhopfen@gmx.de

MVG Museum

Ständlerstraße 20

81549 München

Video: Craft-Bier ist…

„Feiner Hopfen“ fragte auf der Braukunst Live 2014 in München einige Brauer und Bierenthusiasten, was für sie echtes Craft-Bier auszeichnet. Leider hatten meine Schwester und ich das Mikrofon vergessen. Die Hintergrundatmosphäre ist also ziemlich laut. Ich möchte euch die Antworten aber nicht vorenthalten. Wenn ihr genau hinhört, oder es zweimal anseht, dann versteht ihr die O-Töne ohne Probleme.

Viel Spaß beim Anschauen!

 

Danke Schwesterherz für deine Hilfe!