Brewdog: „Hello my name is Mette Marit“

Brewdog - Hello my name is Mette Marit
Brewdog – Hello my name is Mette Marit

Die schottische Brauerei Brewdog ist nicht nur für ihre ungewöhnlichen Biere bekannt, sondern auch für die eigenwillige Namensgebung ihrer Sude. Neben dem „Hello my name is Sonja“ mit kübelweise frischen Moosbeeren, gibt es auch das „Hello my name ist Mette Marit“, eine Ode an die gleichnamige norwegische Prinzessin. Die Schotten brauten denn auch mit norwegischen Moosbeeren und sparten – wie gewöhnlich – bei diesem India Pale Ale auch nicht am Hopfen: Citra, Nelson Sauvin und Bramling Cross geben ein duftendes, hopfiges Aroma.

Eines vorweg: Das goldene Double IPA mit 8,2 Prozent Alkoholgehalt riecht nicht nach norwegischer Prinzessin. Es duftet süßlich nach Karamell und den roten Beeren. Im Mund dominiert der Hopfen mit seinen Zitrusnoten von Grapefruit und Limone. Die dezente Säure wird von den Preiselbeeren unterstützt, die sich dann aber noch in eine karamellige Süße umwandeln. Der Abgang ist kräftig bitter und sehr trocken.

Fazit: Ein interessantes IPA, dennoch hätte ich mir mehr Aromen aus dem Korb von roten Früchten gewünscht. Die Sonja-Version gefiel mir deutlich besser. Übrigens: In Norwegen heißt das Bier: „Hello my name ist censored“.

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