To Øl: Hopfen-Tsunami aus Kopenhagen

Dangerous Close
Dangerous Close

„Dangerously Close, But no Cigar“ nennen die dänischen Macher von To Øl ihr Double IPA, das mit einer handvoll Zedernholzchips gebraut wurde. Was auch immer der skurrile Name des Craft-Getränks andeuten soll, auf jeden Fall sind keine Zigarren drin. Vielmehr handelt es sich um ein wirklich tolles Bier, das sich bei neun Prozent Alkohol und einer ganzen Menge Hopfen mit wirklich ungewöhnlichem Geschmack und individuellem Charakter präsentiert.

Allein die Aprikosenfarbe im Glas, begleitet von schneeweißem Schaum, macht schon Appetit. Aber der Zedernduft in Verbindung mit einem scharfen, fast pfeffrigen Hopfengeruch in der Nase ist irgendwie ungewohnt. Nur dezent dringen süßliche Fruchtaromen von Mandarine, Mango und Blutorange an die Oberfläche.

Aber dann der Geschmack dieses Cedar India Pale Ale: ein echter Hopfen-Tsunami bricht an den Gaumen. Starke Bitterkeit mit Anklängen von Zeder und Waldkräutern aber auch von Aprikosen, Mango und Karamell ergeben einen knackigen Körper sowie ein komplexes Mundgefühl. Das Ganze mündet in ein trockenes Finish, mit langem, angenehm bitterem Nachgeschmack.

Mein Fazit: Nicht ganz billig dieser Dänentrunk, aber einen Versuch absolut wert. Manchen mag das Bier vielleicht etwas zu bitter sein und der Holzgeschmack ist auch nicht jedermanns Sache, aber es ist wirklich ein großes IPA.

4 Gedanken zu “To Øl: Hopfen-Tsunami aus Kopenhagen

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  2. Jan-F. Heitkamp

    TO ØL brauen schon geiles Bier, mein Liebling ist Baltic Frontier, wohl weil es so einzigartig ist.
    Zum Preis muss man aber auch sagen, das in Copenhagen fast ALLES recht teuer ist, ein normales Bierchen in einer Bar kostet ab ca. 5 € aufwärts.
    Mich stört da schon eher die schlechte Verfügbarkeit in Deutschland,
    so muss ich bis zum CBC warten bis ich wieder welches trinken kann.

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