Brauhaus Riegele „Noctus 100“: Schwarzes Geheimnis aus Schokolade und Früchten

Riegele Noctus100
Riegele Noctus100

Heute gab es als Digestif zum hausgemachten Bananeneis das „Noctus 100“ aus der neuen RiegeleGenussserie. Die Zahl im Namen soll die Optik des Bieres auf der Farbskala deutlich machen. Aus dem lateinischen bedeutet „Noctus“ schwarz – und genauso erstrahlt es im Glas: Tiefschwarz. Für die Dunkelheit sorgen die verwendeten Malze: helles und dunkles Schokoladenmalz, die historische Sorte „Steffi“ sowie Caramünch. Gebraut wird das Imperial Stout mit zehn Umdrehungen in drei Maischverfahren. Zur Gärung warfen die Braumeister irische Ale Hefe in den Sud. Gehopft ist es mit Mandarina Bavaria und Opal.

Nun zur Sensorik des Bieres. Das nachtschwarze Stout toppt ein sahniger Schaum, der dem „Noctus“ einen besonderen Anblick verleiht. In der Nase fallen sofort die für diesen Bierstil typischen Kaffee- und Röstmalzaromen auf, aber dazu kommen noch fruchtige Noten des Hopfens. Um die Zunge breiten sich diese Nuancen noch kräftiger aus. Was mir besonders an diesem Stout gefällt, ist die Kombination mit den Fruchtnoten. Schokolade gepaart mit Kirsche, Waldbeeren wie Brombeere und Himbeere, dazu ein Hauch Orange. Echt lecker! Außerdem moussiert das „schwarze Geheimnis“, so wie die Brauer es bezeichnen, mit einer prickelnden Perlage wunderbar im Mund. Im Abgang läuft „Noctus 100“ zartbitter die Kehle hinunter.

Fazit: Trotz zehn Prozent Alkoholgehalt wirkt das Imperial Stout eher leicht. Es ist nicht so deftig, nicht ölig und macht auch nicht gleich satt, so wie viele andere Starkbiere. Mir hat es wirklich super zu meinem Bananeneis geschmeckt.

Bestellen könnt ihr es zum Beispiel hier.

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