Pax Bräu: Gourmet-Tipp zum Entenbraten

Foto: Mareike Hasenbeck
Foto: Mareike Hasenbeck

Um gebührend in die Vorweihnachtszeit zu starten, gab es gestern am Sonntag zum ersten Lichtlein einen Entenbraten. Dazu aber keinen edlen Rotwein, wie es einschlägige Fernsehköche meist empfehlen, sondern den hellen Doppelbock „Fasenöchtor“ von Pax Bräu. Von der Ein-Literflasche goss ich ein Drittel über die Ente, um eine kräftige Sauce zu gewinnen… war köstlich. Der 8,5 prozentige Bock wurde mit Gerstenmalz und zehn Hopfensorten gebraut – ein ganzes Aromapaket aus Deutschland, Neuseeland, Australien und den USA: Pacific Gem, Galaxy, Smaragd, Millennium, Wakatun, Green Bullet, Dr. Rudi, Motueka, Cascade und Galena.

Die Farbe des Bocks ist hellbraun, getoppt von einem cremigen Schaum. Der Geruch ist durch die Vielseitigkeit des Hopfens auch in meiner geschulten Nase nicht ganz klar definierbar. Aber ich glaube das Bier duftet in einem wilden Mix nach schwarzen Johannisbeeren, Brombeere, aber auch etwas nach Mango, abgerundet durch Nuancen von diversen Gewürzen. Dem Hopfen nach zu urteilen müsste es schwarzer Pfeffer und Vanille sein. Ganz genau kann ich es nicht feststellen. Im Mund dringen rauchige Aromen durch, die im Zusammenspiel mit den Röstnoten der Ente ein optimales Zusammenspiel bilden. Im Übrigen lassen sich nur schwer dominierenden Aromen herausfiltern. Mit 35 IBUs, wirkt der Doppelbock kaum bitter. Zur Ente passte der „Fasenöchtor“ aber einwandfrei. Dem Namen zu urteilen, wohl als Faschingstrunk gedacht, passt das Bier aber prima in die kalte Jahreszeit. Solltet ihr einmal probieren!

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