Fritz-Ale: Ein IPA im amerikanischen Westcoast-Stil

India Pale Ale mit viel Karamellmalz, drei Hopfensorten, einer Bittere von 45 IBU und einer Stammwürze von 15,4° Plato – ein echter Genuss

Foto: Elena Hasenbeck
Foto: Elena Hasenbeck

Fritz Wülfing ist Kuckucksbrauer, das heißt er besitzt wie viele Craft Brauer keine eigene Brauerei. Kein Thema in der modernen Bierbranche. Aber leider steht der Bonner Hobbybrauer derzeit am Pranger von Fritz-Cola. Sie verbieten ihm seinen Markennamen „Fritz-Ale“. Wülfing darf wohl noch bis Mitte 2014 unter der Bezeichnung brauen, dann braucht er eine neue Idee. Ich persönlich finde den Namen total unwichtig. Die Hauptsache ist doch, dass er nicht aufhört seine leckeren Biere zu brauen.

Eines seiner Biere, die ich nicht missen möchte, ist das „Fritz-Ale IPA“. Ein bernsteinfarbenes Bier mit 5,8 Prozent Alkoholgehalt, viel Karamellmalz und drei Hopfensorten: Amarillo, Cascade und Simcoe. Es duftet malzig, fruchtig nach Aprikose und etwas blumig. Im Geschmack spiegelt sich die vielfältige Kombination des Hopfens und des Malzes wieder. Die Karamellaromen überwiegen jedoch. Mit 45 Bittereinheiten verhält sich die Bittere im Abgang nicht zu ausgeprägt. Also ein frisches, leckeres, ausgeglichenes und absolut harmonisches IPA.

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