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Stone Brewing & Metallica: Ein Pils, das auf der Zunge rockt

Gutes Bier und harte Gitarren-Klänge gehören zusammen. Das beweist gerade auch Stone Brewing, dessen Macher gemeinsam mit der kalifornischen Metal-Band Metallica ein Pilsner auf den Markt brachten. Beim „Enter Night“ handelt es sich um ein 5,7-prozentiges, hopfengestopftes Pils. Leider verrät das Brau-Team allerdings nicht, welche Hopfensorte in den Kesseln landete. Dafür soll Metallica aber bei jedem Schritt des Brauprozesses involviert gewesen sein.

Die schwarze Dose macht schon Appetit auf das Bier, das beim Einschenken goldgelb-opal ins Glas fließt. Der Schaum zeigt sich schneeweiß, feinporig und stabil. Hält man dann die Nase rein, duftet „Enter Night“ zart grasig, hopfig-würzig und nach Zitrusfrucht sowie einem Anklang von Wiesenkräutern. Auf der Zunge präsentiert sich das Pils angenehm schlank und erfrischend. Neben einer gewissen Malzigkeit dringt ein frischer Zitronenton sowie ein grasiger Touch durch, bis es sich kräftig, aber angenehm herb verabschiedet und wieder Lust auf den nächsten Schluck macht.

Fazit: Frisch, fruchtig und knackig: Eine tolle Interpretation eines New Style Pilsners. Das Bier erfreut die Geschmacksnerven, überfordert aber nicht und lässt sich wirklich sehr gut genießen. Passt sowohl zum gegrillten Steak, als Allrounder am sonnigen Samstag oder auf dem Rock-Festival.

Superfreunde: Allrounder-Pils mit gewissem Etwas

Im Januar erst traf ich die Superfreunde Stefan und Marco zum Interview (erscheint in der nächsten Ausgabe von CRAFT). Während des Gesprächs genossen wir ihr 4,8-prozentiges Pils, das ein Musterbeispiel aus der Kombination von Tradition und Moderne wiederspiegelt. Intention der Superfreunde: den klassischen Charakter des untergärigen Stils beizubehalten, aber mit modernen Hopfensorten – Mosaic und Amarillo – zu verfeinern.

Goldfarben und naturtrüb präsentiert sich das Pils im Glas. Ein stabiler, schneeweißer und feinporiger Schaum perfektionieren die Optik. In der Nase zeigt sich erst der typisch malzig, hopfig-grasige Duft, bis dann zarte Zitrusnoten des Hopfens durchdringen. Erfrischend-prickelnd fließt das schlanke Bier über die Lippen. Auch im Geschmack offenbart sich erst der klassische Pils-Charakter, der sich mit den dezenten Fruchtnoten des Hopfens paart. Am Schluss ist noch eine angenehme Herbe wahrzunehmen.

Fazit: Das Superfreunde Pils ist ein süffiges Bier mit dem gewissen Etwas. Ganz klar steht hier die Trinkbarkeit im Vordergrund und macht den Sud zu einem echten Allrounder. Ein Bier, das wohl so schnell niemanden überfordert und zu jeder Gelegenheit konsumiert werden kann.

Tilmans Biere: Bayerisches Pils mit friesisch-tschechischer Raffinesse

20181112_163040Dass traditionelle Bierstile gerade unter Craft-Brauern eine Renaissance erleben, beobachte ich immer mehr. Vor allem setzen einige Kreativköpfe jetzt besonders gern auf neuinterpretierte Pilssorten. Gerade komme ich aus der Craft-Kneipe „Frisches Bier“ in München, wo Tilman Ludwig, Chef und Braumeister von Tilmans Biere seine neue, 4,7-prozentige Spezialität vorgestellt hat. Gebraut hat Tilman es in der Brauerei Gut Forsting im Landkreis Rosenheim mit ausschließlich hellem und karamellisiertem Malz aus regionalem Anbau. Der Hopfen stammt dagegen aus Übersee.

Und genau dieses fruchtige Aroma der Sorten Mosaic und Citra verwöhnen schon die Nase. Das Pils duftet nach Mango, Zitrus und reifem Pfirsich. Da sich dieser moderne Pils-Vertreter an die tschechische Braukultur anlehnt, paart sich zu den Fruchtnoten ein Anklang von Biskuit-Keksen. Auf der Zunge zeigt sich das untergärige Bier frisch und vollmundig mit einer zarten Säure. Auch im Geschmack präsentieren sich fruchtige Töne, das typisch tschechische Aroma, dass an Butterkekse erinnert und eine schlanke Malzigkeit. Im Nachhall scheint eine deutliche, aber keineswegs störende Bittere durch.

Fazit: Ein modernes, schlankes, aromatisches, angenehm herbes und harmonisches Pils, das genau die Beschreibung des Braumeisters vorlegt: „Dieses Bier verbindet tschechische Braukultur, friesisches Wetter und einen jungen Umgang mit Hopfen.“ Dass keine der Aromakomponenten dominierend heraussticht ist von Tilman Ludwig gewollt und daher in einer sehr guten Balance, absolut gelungen. So zeigt jede einzelne Zutat auf ihre Art und Weise, was sie kann. Das Ergebnis: ein sehr süffiges Bier, an dem man lange festhalten kann.

Tipp: Offizieller Release-Termin ist übrigens morgen ab 17 Uhr im „Frisches Bier“.

Deutsch-russischer Kollab: „Immer über den Tellerrand hinausschauen“

Der moderne Russe trinkt lieber Bier anstatt Wodka. Jetzt hat auch Braufactum aus Frankfurt gemeinsam mit zwei russischen Brauereien ein speziell interpretiertes Pils entwickelt. Im Interview erzählt Braufactum-Chef Marc Rauschmann, wie es zu diesem Kollaborationssud kam, was er sich davon erhofft und warum es in Russland gerade keinen Hopfen gibt. Weiterlesen „Deutsch-russischer Kollab: „Immer über den Tellerrand hinausschauen““

Brauhaus Riegele: Pils in Reinform

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Wiederholungstäter: Zuhause musste ich das Riegele „Amaris 50“ gleich noch mal probieren…

Wenn man im Biergarten des Brauhauses Riegele in Augsburg sitzt, und gesellig ein paar Biere genießt, dann ist nicht nur der Trunk beeindruckend, sondern auch das Szenario. Inmitten des gemütlichen Anwesens steht eine 200 Jahre alte Buche, die mit ihrer Größe fast dem ganzen Biergarten Schatten spendet.

Kürzlich besuchte ich für eine Story den Brauerei-Chef Sebastian Priller in seinem Reich. Ich bestellte mir das „Amaris 50“. Ein Pils mit smarten fünf Umdrehungen und vier Hopfensorten: Hallertauer Perle, Opal, Hersbrucker und Tettnanger Mittelfrüh. Die 50 im Namen steht übrigens für die Bittereinheiten – also kein Hopfenhammer, aber ein gut ausbalancierter Tropfen. Golden strahlt das Bier mit einer schönen Schaumkrone im Glas. Es duftet grasig, kräuterig, blumig und ein wenig nach Zitrone. Auf der Zunge kommt das Amaris-Pils dann trocken, spritzig und würzig. Es vereinen sich herbe grasige Noten mit mediterranen Kräutern und einem Hauch Zitrus. Die sanfte Bittere bleibt sogar noch einige Zeit an der Kehle haften.

Fazit: Mit dem Amaris legt Riegele – abseits vom Standard deutscher Massenware – ein schlankes, sehr würziges und erfrischendes Pils vor: lecker, spritzig und süffig. Macht Appetit auf mehr und passt ideal zu warmen Sommernächten und zu jedem Grillfest, bei dem man bis Mitternacht durchhalten will.

Munich Brew Mafia: Citra schießt scharf

MunichBrewMafiaCitraPilsIn diesem Bier steckt echtes Können. Kein Wunder, denn Dario Stieren lernt sein Handwerk gerade an der ältesten Bier-Uni der Welt in Weihenstephan. Er machte parallel vor zwei Jahren auch den Biersommelier und braucht jetzt für den Abschluss seines Diplombraumeisters nur noch ein Praktikum. Das absolviert er jetzt bei sich selbst. Kürzlich rief er mit seinem Kollegen Niklas Zerhoch die Marke „Munich Brew Mafia“ ins Leben. Ihr erstes Bier brauten sie in Gundelfingen. „Da kann man wenigstens allein produzieren, ohne, dass sich jemand einmischt“, sagt der 25-Jährige. Ihr erster Sud kann sich jedenfalls sehen lassen und fließt sogar schon vom Hahn im Münchner Tap House.

Das Citra Pils namens „Don Limone“ mit 5,3 Prozent Alkohol wurde insgesamt vier Mal mit der Sorte Citra gehopft – und das kommt richig gut rüber. Einmal schossen die Münchner es kalt sogar durch eine Hopgun, dem berühmten Hopfengewehr. Hellblond strahlt es im Glas, getoppt von einer schneeweißen Schaumkrone. Es duftet grasig und dezent nach Zitrone und Orangenschale. Spritzig und erfrischend füllt sich der Mund. Auf der Zunge breiten sich dann Noten von Zitrone, Mirabelle, Orange und Grapefruit aus. Im Finish läuft das Pils mit 30 Bittereinheiten zart herb die Kehle hinunter.

Fazit: Das ist mal ein richtig tolles Pils, wirklich eines der besten, was ich bisher getrunken habe! Fruchtig, leicht herb und nicht zu alkoholisch. Ich kann es mir echt super im Sommer bei heißen Temperaturen zur Erfrischung oder als idealen Grillbegleiter vorstellen. An diesem Sud kann man sich einen ganzen Abend lang begeistern. München ist um eine kreative Biermarke reicher. Und ich freue mich auf weitere kreative Sude der Brew Mafia.