Munich Brew Mafia: Harakiri im Gangster-Paradies

20180806_142841Der Sommer ist in vollem Gange und die meisten Craft-Bierliebhaber wohl permanent auf der Suche nach aromatischen, aber nicht zu kräftigen Erfrischungen. Kürzlich hatte ich die beiden neuen Biere der Munich Brew Mafia im Glas, die ich beide bei den heißen Temperaturen „wärmstens“ empfehlen kann.

IMG_20180710_215239_864Für alle, die sich eher einen schlanken Alkoholgehalt in der aktuellen Hitzeperiode wünschen, eignet sich das Session IPA „Gangsters Paradies“ mit 4,5 Umdrehungen. Braumeister Dario Stieren und sein Team aromatisierten das goldfarbene Bier mit drei fruchtigen Hopfensorten: Mosaic, Azacca und Chinook. Die zeigen auch sofort ihre Qualitäten, wenn man die Nase über das Glas hält. Das Bier offenbart im Duft blumige und tropische Noten von Mango sowie Papaya. Der würzige Chinook bringt noch eine gewisse Piniennote mit. Auf der Zunge präsentiert sich das Session IPA mit einer feinen Rezenz und fruchtigen Aromen von Mango, Papaya und Zitrusfrüchten wie Grapefruit. Im Finish bleibt noch eine zarte, sehr angenehme Bittere mit blumig-harzigen Noten zurück.

IMG_20180617_141354_889Wer es zwar hopfig, aber weniger herb mag, der sollte mal das „Harakiri“ probieren. Das belgische Saison besitzt mit sechs Prozent Alkohol etwas mehr Power als das „Gangsters Paradies“, ist aber durch seine Spritzigkeit mindestens genauso erfrischend für den Sommer. Im „Harakiri“ sorgt der Hopfen Sorachi Ace für das Aromaspiel. Diese Sorte stammt ursprünglich aus Japan, wächst jetzt aber auch im bayerischen Anbaugebiet der Hallertau. Sowohl im Duft, als auch auf der Zunge präsentiert sich das goldgelbe Münchner Saison mit hefig-würzigen und fruchtigen Noten von Limone und Kokosnuss. Durch lange Gärung erzielte die Brau-Mafia einen schlanken und trockenen Abgang.

Fazit: Beide Biere überzeugen durch einen eigenen Charakter, der wohl niemand überfordern dürfte. Sowohl das Session IPA, als auch das Saison präsentieren sich elegant, erfrischend und fruchtaromatisch. Sowie bisher alle Sude der Munich Brew Mafia, kennzeichnen sich auch die neuen durch eine gewisse Süffigkeit. Gerade wegen der hohen Trinkbarkeit eignen sich die Biere als genüssliche Erfrischung für Craft-Profis, aber auch für Novizen, die sich mal an kreative Sorten wagen möchten.

Craft-Bier des Monats: „La Dolce Vita“ – Märzenbock mit voller Mosaic-Power

20180207_152959Es ist doch immer wieder spannend, wenn Brauer nicht nur mit Rohstoffkombinationen experimentieren, sondern auch Hybride aus verschiedenen Bierstilen entwickeln. So haben etwa die Macher der Munich Brew Mafia aus München und das Team von Varionica aus Zagreb gemeinsam einen bernsteinfarbenen Märzenbock namens „La Dolce Vita“ gezaubert – den die Brauer ordentlich mit Mosaic-Hopfen stopften.

  • Brauerei: Munich Brew Mafia und Varionica
  • Herkunft: Deutschland/Kroatien
  • Bierstil: Märzenbock
  • Alkoholgehalt: 6,7 Prozent
  • Stammwürze: 16,2 °P
  • Farbe: Bernstein
  • Schaum: feinporig, cremig
  • Hopfen: Mosaic
  • Bittereinheiten: 28 IBU

Ergebnis: Der 6,7-prozentige Märzenbock duftet karamellig und nach tropischen Früchten. Frisch und vollmundig gleitet das deutsch-kroatische Craft über die Lippen, bis es seine volle Aromapracht entfaltet. Hopfige Noten des Mosaic, der seine volle Power von reifen Tropenfrüchte wie Mango, Maracuja, Pampelmuse und Papaya präsentiert, paaren sich mit Malzkomponenten von Honig und Biskuit. Im Finish präsentiert sich abschließend noch eine zarte aber wahrnehmbare Bittere von 28 IBUs. Ein wirklich rundes und spannendes Produkt.

 

Partnerprogramm: Craft-Bier & Tapas in der Kocharena

beer-2435382_1920Dario Stieren von der Munich Brew Mafia lässt sich immer wieder neu inspirieren. Am kommenden Samstag gibt der Braumeister und Biersommelier zusammen mit einem Profikoch ein Tasting, in dem die beiden ausgewählte Biere aus aller Welt mit feinsten spanischen Tapas paaren. Dabei können Gäste einiges über das Thema Food Pairing im Zusammenhang mit neuen Hopfensäften lernen und nachvollziehen, warum genau diese Kombinationen besondere Geschmackserlebnisse versprechen. Teilnehmer dürfen sich auf ein köstliches 7-Gänge-Menü mit bekannten Klassikern aus der spanischen Küche, aber auch auf spannende Neuinterpretationen in der Symbiose von Bier und Food freuen. Zudem wird Dario ein exklusives Bier vorstellen, das kaum jemand kennt. Das Spektakel findet Samstag, den 21. Oktober um 18 Uhr in der Event-Location „München kocht“ in der Kazmairstrasse 28 statt.

Reservierungen an dario.stieren@brewmafia.de
Kosten: 99 Euro
Auch als Gutschein möglich!

PARTNERPROGRAMM: Craftbeer & Dinner

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Foto: Pixabay/Veex

Foodpairing mit Craft-Bier liegt derzeit im Trend. Immer mehr Biersommeliers und Foodies kombinieren Sauerbier, Pale Ale oder Stout mit Käse, Schokolade oder sogar Pizza. Den Kombinationen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es ist alles erlaubt was schmeckt. Dario Stieren, Braumeister, Biersommelier und Chef der Munich Brew Mafia aus München hat sich mit Köchin Feda Ahmad jetzt etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Am Freitag, den 22. September um 18 Uhr, paaren die beiden Münchner Genuss-Profis feinste Bierspezialitäten mit raffinierten Speisen aus der arabischen Küche. Das Spektakel findet in der Eventlocation „München kocht“ in der Kazmairstraße 28 nahe der Schwanthalerhöhe statt. Kosten pro Person liegen bei 99 Euro. „Das lohnt sich wirklich,“ verspricht Dario Stieren.

Anmelden kann man sich unter info@muenchenkocht.de
P.S.: Ich war auch schon mal bei einem Craft-Bier & Food-Pairing von Dario. Mehr dazu hier.

 

Top-Brauer: Munich Brew Mafia – Vierfachgehopftes Pils und Dekobier unter Wasser

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Niklas (links) und Dario von der Munich Brew Mafia in der Camba Old Factory. Foto: Eric Bohr

Dario Stieren und Niklas Zerhoch zählen mit ihrem Label „Munich Brew Mafia“ zu den spannendsten Newcomern der deutschen Craft-Bierszene. Neben vierfachgehopftem Pils verwöhnen die beiden Münchner die Gaumen der Feinschmecker auch mit rauchigem Dubbel, Hallertauer Blanc-Grünhopfenbier und fruchtigem Pale Ale namens „Golden Jail Ale“. Immer wieder tüftelt das Mafia-Duo an neuen Rezepten und Kollaborationssuden mit anderen namhaften Brauern. Ländergrenzen werden dabei gern überschritten und somit auch die Anerkennung international gesteigert. Dario und Niklas Biere sind kreativ, aber vor allem auch sehr gut trinkbar – deswegen gehören die beiden Vollblut-Bayern für mich zu den Top-Brauern der Republik.

Die Fragen beantwortete Braumeister Dario Stieren:

Dario, wann hast du dein erstes Bier gebraut und wie ist es geworden?

Das ist nun fast sieben Jahre her. Es sollte ein Altbier werden, von dem mein Vater immer geschwärmt hat. Die Auswahl hier war spärlich. Versehentlich haben wir jedoch die doppelte Malzmenge eingemaischt. Das Resultat war ungeplant sehr stark, geschmacklich jedoch so gut, dass ich sofort das nächste Bier brauen wollte, ein Double-IPA.

Wie bist Du eigentlich auf den Namen „Munich Brew Mafia“ gekommen?

Die ersten zwei Teile sind dem Papagei-Syndrom eines Barkeepers zuzuordnen. Täglich durfte ich im Münchner Tap House verwirrten Biertrinkern aus aller Welt erklären, wo der Chiemsee liegt und, dass der Name unsrer regionalen, herausragenden Hausbrauerei „Camba“ und nicht „Cambia“, „Samba“ oder „Cambuia“ heißt. Warum das Menschen so schwerfallen kann, bleibt mir jedoch bis jetzt ein Rätsel. Daher die Ortsbezeichnung im Namen und ein Wort das direkt erklärt was wir machen: Brauen!

Der dritte Namensteil soll uns als Craft-Brauer identifizieren: Grenzlegales Brauen am Rande des Reinheitsgebotes, die Revolution aus dem Untergrund, Standards durchbrechen. Bevor es uns gab, hätte man unter den Suchbegriffen „München Brauerei Mafia“ eher – hier nicht namentlich erwähnten – sechs große Brauereien gefunden mit dem Vorwurf von Preisabsprachen etc. Das hat sich geändert: Jetzt kommen wir!!!

Was macht für Dich ein wirklich außergewöhnliches Bier aus?

Außergewöhnlich kann für mich jeder Bierstil sein – auch ein passioniert gebrautes, fehlerfreies Kellerbier aus Franken, das sich von anderen Bieren abhebt. Die Kunst steckt im Detail. Begeistern kann ich mich derzeit am meisten für kreative Neuinterpretationen. Wenn also ein Brauer die Grenzen der Style-Guidelines durchbricht und quasi einen neuen Stil erfindet. Ein Beispiel wäre das White-IPA: Ein Mix aus belgischem Weißbier und IPA. Wenn nun beide Bierstile klar zu erkennen bleiben und man sozusagen zwei Biere in einem kombiniert sensorisch erfassen kann, dann fasziniert mich das.

Welchen Biertyp trinkst Du am liebsten und warum?

Das kann man so nicht sagen, dafür liebe ich die Vielfalt zu sehr. Je nach Situation, Stimmung und natürlich auch Jahreszeit und Wetter, schöpfe ich gern aus dem Vollen bis es leer ist.

Besonders interessant finde ich die Kombination mit Essen: Wenn Aromen und Geschmäcker, Texturen und Mundgefühl sich zu einem raffinierten Ganzen fügen.

Was sind Deine Lieblingshopfensorten?

Es gibt so viele tolle Hopfen….Das Beste ist eigentlich, dass auch hier durch die stets wachsende Vielfalt dem Brauer keine Grenzen mehr gesetzt werden. Jedes Jahr laufe ich mit funkelnden Augen über die Brauer-Fachmessen und erfreue mich über die neuen Züchtungen. Das Highlight des Jahres ist trotzdem noch der direkte Kontakt zu unseren Hopfenbauern. Die halten mich fast für verrückt, wenn ich bei der Ernte grinsend knietief in den Dolden stehe und riesige Säcke für mein Grünhopfenbier abhole.

Welche Eigenschaften zeichnen Deiner Meinung nach einen richtig guten Craft-Brauer aus?

Produktion mit Leidenschaft, Liebe fürs Produkt, sich ständig weiterentwickeln, Kreativität, Wissen aufsaugen, Improvisationstalent und Frustrationstoleranz, wenn’s anders läuft als geplant. Am meisten aber eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung. Und: ein Hauch von Wahnsinn.

Was war das schrägste Bier, das Du jemals getrunken hast?

Schräge Biere vom Stil her gab‘s viele. So wie etwa das amerikanische „Beard Beer“ mit Hefe aus dem Bart des Brauers. Ziemlich schräg war auch ein sogenanntes Dekobier (das ist ein Bier das man nach einem Tauchgang trinkt), dass ich mit einem ägyptischen Tauchguide noch unter Wasser – damit ihn keiner dabei erwischt – getrunken habe. Unter (Salz-)Wasser Bier zu trinken ist schwerer als zunächst vermutet.

An welchem Ort der Welt würdest Du mit Deinem besten Freund gern ein Bier trinken?

Eines schönen Tages in der eigenen Brauerei…

Und was hast Du als nächstes vor?

Nur ein Stichwort: Untergärig.

 

Brauer Portrait: Munich Brew Mafia – Vom Tap House zu Don Limone

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Niklas und Dario von der Munich Brew Mafia. (Foto: www.erikbohr-fotograf.com)

Dario Stieren und Niklas Zerhoch gelten derzeit als eines der angesagtesten Newcomer-Teams der Craft-Bierszene. Kein Wunder, denn schon mit 16 Jahren, als ihre Schulkollegen noch an der Limo nuckelten, verliebten sich die beiden Münchner in spannende Hopfensäfte. Schließlich ließ Dario sich zum Bier-Profis ausbilden. Er lernte sein Handwerk an der ältesten Bier-Uni der Welt in Weihenstephan – von der schon so manch internationaler Star-Brauer abging. Parallel machte der 25-Jährige auch noch seinen Biersommelier. Niklas dagegen studierte erst mal Geschichte und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Klingt jetzt erst mal nicht so nach Bier. Als er dann aber, so wie Dario auch, im Tap House der bayerischen Hauptstadt jobbte, kam er immer mehr mit der Sortenvielfalt von Craft-Bieren in Kontakt.

In diesem Jahr riefen die Münchner dann die Marke „Munich Brew Mafia“ ins Leben. Ihr erstes Bier unter diesem Label brauten sie in Gundelfingen – und dieser erste Sud kann sich sehen lassen. Aficionados dürfen sich gerade über ein neues IPA und bald noch auf viele weitere Kreationen freuen.

 

Dario und Niklas beantworteten die Fragen gemeinsam:

  1. Was ist passiert, damit ihr euch sich für den Brauer-Beruf entschieden habt?

Bier an sich ist ein spannendes und vielschichtiges Produkt. Handwerkliches und kreatives Arbeiten lässt sich im Craft-Bereich gut verbinden. Dazu kommt die technische Raffinesse und interessante Rohstoffe, die jedes Bier einzigartig machen. Nach nun fast sechs Jahren Brauen in der Küche haben wir den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

  1. Wann habt ihr euer erstes Bier gebraut und wie ist es geworden?

2010 dürfte das gewesen sein. Da bei uns kaum verfügbar, brauten wir ein Düsseldorfer Alt. Das Bier war recht ordentlich, jedoch kein richtiges Alt, sondern vielmehr ein Doppelalt. Wir haben versehentlich mit der doppelten Menge Malz eingemaischt.

  1. Welche anderen Brauer/Brauereien haben euch am meisten inspiriert?

An erster Stelle steht wohl Giesinger: Durch mehrere Praktika konnte ich (Dario) der Brauerei beim Wachsen zusehen und wir diskutieren auch heute gemeinsam immer noch regelmäßig bierige Ideen. Aber auch der Erfolg von Camba ist für uns interessant. Allein die Vielfalt der Biere ist wahnsinnig spannend. Und nicht zu vergessen: Tap House ist zwar keine Brauerei, jedoch der beste Arbeitsplatz und Inspirationsquelle erster Klasse.

  1. Welches Bier (außer den eigenen) würdet ihr eurem besten Freund empfehlen?

Bis auf wenige Ausnahmen mögen wir eigentlich alle Bierstile, wenn sie gutgemacht sind. Zu jeder Lebenslage gibt’s ein passendes Bier. Zum aktuellen Wetter würden wir zum Beispiel ein Oude Beesel Kriek empfehlen und dazu einen leckeren Tomate-Büffelmozarella-Salat.

  1. Was sind eure Kriterien für ein richtig gutes Craft-Bier?

Innovation vereint mit Tradition und guter Technik – aber vor allem ist erlaubt, was schmeckt.

  1. Was sind eure Lieblings-Hopfensorten?

Mistral, Hallertauer Blanc, Hersbrucker, Citra.

  1. Mit welcher berühmten Person würdet ihr gern mal anstoßen und warum?

Am liebsten trinken wir Bier mit Familie und Freunden, jedoch wäre ein Stammtisch mit Gerhard Polt, Günther Grünwald, Monika Gruber und ALF sicher der Hammer!

Munich Brew Mafia: Citra schießt scharf

MunichBrewMafiaCitraPilsIn diesem Bier steckt echtes Können. Kein Wunder, denn Dario Stieren lernt sein Handwerk gerade an der ältesten Bier-Uni der Welt in Weihenstephan. Er machte parallel vor zwei Jahren auch den Biersommelier und braucht jetzt für den Abschluss seines Diplombraumeisters nur noch ein Praktikum. Das absolviert er jetzt bei sich selbst. Kürzlich rief er mit seinem Kollegen Niklas Zerhoch die Marke „Munich Brew Mafia“ ins Leben. Ihr erstes Bier brauten sie in Gundelfingen. „Da kann man wenigstens allein produzieren, ohne, dass sich jemand einmischt“, sagt der 25-Jährige. Ihr erster Sud kann sich jedenfalls sehen lassen und fließt sogar schon vom Hahn im Münchner Tap House.

Das Citra Pils namens „Don Limone“ mit 5,3 Prozent Alkohol wurde insgesamt vier Mal mit der Sorte Citra gehopft – und das kommt richig gut rüber. Einmal schossen die Münchner es kalt sogar durch eine Hopgun, dem berühmten Hopfengewehr. Hellblond strahlt es im Glas, getoppt von einer schneeweißen Schaumkrone. Es duftet grasig und dezent nach Zitrone und Orangenschale. Spritzig und erfrischend füllt sich der Mund. Auf der Zunge breiten sich dann Noten von Zitrone, Mirabelle, Orange und Grapefruit aus. Im Finish läuft das Pils mit 30 Bittereinheiten zart herb die Kehle hinunter.

Fazit: Das ist mal ein richtig tolles Pils, wirklich eines der besten, was ich bisher getrunken habe! Fruchtig, leicht herb und nicht zu alkoholisch. Ich kann es mir echt super im Sommer bei heißen Temperaturen zur Erfrischung oder als idealen Grillbegleiter vorstellen. An diesem Sud kann man sich einen ganzen Abend lang begeistern. München ist um eine kreative Biermarke reicher. Und ich freue mich auf weitere kreative Sude der Brew Mafia.