Buddelship: Superfood mit Erfrischungsfaktor

In den vergangenen Tagen stieg das Thermometer in diesem Jahr in Bayern erstmalig über 30 Grad. Was passt da besser, als eine leichte und vor allem erfrischende Berliner Weiße? Kürzlich öffnete ich mir das Sauerbier „Godzilla“ von Buddelship aus Hamburg. Für den besonderen Kick braute Simon Siemsglüß seinen 3,3-prozentigen Champagner des Nordens mit Haskap-Blaubeeren. Diese Früchte sind keine gewöhnlichen Blaubeeren, sondern werden als neues „Superfood“ gehandelt. Ihr Aroma erinnert an eine Mischung aus Heidelbeere, Brombeere und Himbeere.

In einem sehr ansehnlichen Himbeerrot strahlt die Weiße durch das Glas, ein roséfarbener Schaum liegt oben auf. In die Nase strömt ein frischer und sanfter Duft von dunklen Beeren und Hefe. Auf der Zunge zeigt sich „Godzilla“ feinperlig mit einer schmeichelnden Säure und einer gewissen Fruchtigkeit. Jeder Schluck regt durch das lange und sehr angenehme Finish zum nächsten an.

Fazit: Ein perfektes, erfrischendes und fruchtiges Sommergetränk. Von dem Namen Godzilla sollte man sich nicht abschrecken lassen. Die Hamburger Weiße ist wirklich sehr harmonisch und gar nicht gefährlich wie das Monster aus der Phantasiewelt von Hollywood. Passt auch gut zu einem leichten Sommersalat oder zu einem Meeresfrüchtecocktail.

PARTNERPROGRAMM: Brauhaus Riegele erneut „Brauerei des Jahres“

Bundesehrenpreis in Gold für das Brauhaus Riegele: Michael Stübgen,
Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und
Landwirtschaft (links), überreicht zusammen mit DLG-Vizepräsident Dr. Diedrich Harms
(2.v.r.), in Anwesenheit der Bayrischen Bierkönigin Veronika Ettstaller und der Hallertauer
Hopfenkönigin Katharina Maier, Medaille und Urkunde an Steffen Broy, Frank Müller und
Dr. Sebastian Priller vom Brauhaus Riegele. (Foto: DLG)

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Es ist eine Sensation für die Augsburger Braukunst. Bereits 2018 gelang Riegele eine Titelverteidigung als „Deutschlands Brauerei des Jahres“. Die Familienbrauerei erhielt zweimal in Folge den goldenen Bundesehrenpreis. Jetzt wurden die Augsburger erneut mit dieser höchsten Ehrung der deutschen Brauwirtschaft gewürdigt und holen damit als erste Brauerei ein Triple.

Schon der einfache Bundesehrenpreis gilt als besondere Qualitäts-Auszeichnung. Er geht an die besten 12 Brauereien aus Deutschland. Der goldene Bundesehrenpreis bleibt dem Besten unter den Besten aus diesem elitären Kreis vorbehalten. Unter den Augen des neuen Botschafters für Bier, Sigmar Gabriel, übergab das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gestern den Preis an die Augsburger Biermanufaktur. „Dass eine Brauerei gleich drei Mal hintereinander mit der wichtigsten Auszeichnung für Qualität geehrt wird, so etwas hat es noch nie zuvor gegeben“, freut sich Brauereichef Dr. Sebastian Priller. „Wir sind unglaublich stolz!“. Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass die DLG Prüfungen technisch-analytische Kriterien bewerten, die im Riegele-Selbstverständnis zum Qualitätsstandard zählen. Vielleicht haben die Augsburger auch deshalb den Bundesehrenpreis bereits zum zwölften Mal in Folge erhalten.

Dennoch bleibt der Titel eine einzigartige Auszeichnung, denn man hat den Anspruch, das Perfektionsdenken konsequent weiter zu entwickeln. Damit wurde die Familienbrauerei 2018, wie auch 2017 Deutschlands Craft Brauer des Jahres und trägt zudem den Titel ‚Bier des Jahrzehnts‘. Die kleine Biermanufaktur hat sich so mittlerweile zu einer anerkannten Adresse für Bierliebhaber aus ganz Europa entwickelt! Und das soll gefeiert werden: Am Freitag, den 7. Juni, plant man eine Feier in der BrauWelt mit Livemusik und vielen Specials. Alle Details dazu auf www.riegele.de

Partnerprogramm: Hinter den Kulissen – Beerwulf trifft Stone Brewing

Credit: beerwulf

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Brauerei des Monats – Episode 8: Stone Brewing. Wer sind eigentlich die leidenschaftlichen Brauer hinter unseren Lieblingsbieren? Das bewegt Beerwulf in ihrer Serie „Brauerei des Monats“. Fast jeden Monat besuchen sie eine andere Brauerei, unterhalten sich mit den Braumeistern und filmen sie bei ihrer täglichen Arbeit. Zuletzt hat Beerwulf bei Stone Brewing in Berlin hinter die Kulissen geschaut (ja, noch vor den großen News) und sich mit Braumeister Thomas Tyrell unterhalten…

Wer hat direkt Lust auf ein Stone Bier bekommen? Für den gibt es noch ein Highlight: Die limitierte Beerwulf Stone Bierbox mit 16 Stone Dosen – denn auf die gibt es im Rahmen der „Brauerei des Monats“ nochmal extra 10 % Rabatt im Juni.

Entdecke Stone Brewing als Brauerei des Monats bei Beerwulf.

Übrigens war Beerwulf gerade vor Ort, als das Metallica Enter Night Pilsner in Dosen abgefüllt wurde. Da wollte Biersommelier Nathan natürlich möglichst viel über die verwendeten, geheimen Hopfensorten herauszufinden… Lies hier seine Geschichte des Enter Night Pilsners.

Craft-Szene in Slowenien: Biertipps für den Sommerurlaub

Biere von der Carniola Brauerei

Slowenien entwickelt sich immer mehr zum attraktiven Bierland. In den vergangenen Jahren öffneten im Schatten der beiden Großbrauereien Laško und Union immer mehr Craft-Stätten mit vielfältigem Angebot. Um die 100 Brauereien soll es inzwischen in Slowenien geben. Vor allem in und rund um Ljubljana ist ganz schön was geboten. Wer also einen Städte Trip in die slowenische Hauptstadt startet, der wird begeistert sein, was es dort zu entdecken gibt.

Zu den Pionieren der slowenischen Kreativbier-Branche zählen die Macher von HumanFish Brewing, die ihre Biermanufaktur vor elf Jahren aus der Taufe hoben und seitdem mit ihren Suden die Szene mitgestalten. Als weitere Highlights in dem neuen Bierland gelten die Marken Pelicon, Loo-Blah-Nah, Reservoir Dogs oder Tektonik, um nur einige zu nennen. Genießen kann man die IPAs, Coffee Porters oder Barrel Aged Stouts der slowenischen Brauer sowohl in Brewpubs, Taprooms oder diversen Craft-Bierbars in Ljubljana wie beispielsweise der „Lajbah Bar“, im „Sir William’s Pub“ oder im „Pop’s Place“ – nicht selten wird dort von mindestens zehn Hähnen frisch gezapft. Auch lohnt sich ein Besuch in der Location von Pivovar Union, in der es zu deftigem Essen auch ein Pale Ale zur Auswahl steht.

Rok Rutar, Chef und Master Brewer von Carniola

Etwas außerhalb der Hauptstadt steht am Rande eines slowenischen Bergmassivs die Carniola Brauerei in Žirovnica. Dort experimentiert Rok Rutar, Chef und Master Brewer, auf einer kleinen Anlage mit verschiedenen Suden. Noch braut er rund 4000 Liter pro Monat, will sich aber wegen hoher Nachfrage auf das Doppelte steigern. Rutar begann vor etwa acht Jahren als Hobbybrauer. Heute schätzt der Slowene vor allem das heimische Wasser und slowenische Hopfensorten wie Styrian Wolf. Diese bringt Noten von tropischen Früchten, aber auch Blaubeere, Himbeere und Holunder in den Sud. Interessant ist auch die Hopfensorte Styrian Cardinal, die für Aromen von Erdbeere, Apfel und tropischen Früchten sorgt. Im Taproom der Craft-Stätte können Besucher die aktuellen Sorten frisch vom Fass probieren.

Und wer noch eine passende Unterkunft sucht, kann sich beispielsweise in das „Four Points by Sheraton Ljubljana Mons” einmieten, das neben Foodpairings auch eine eigene Bierbar im Foyer zu bieten hat. Denn die Hotelmarke, die zu Marriott International gehört, entwickelte ein sogenanntes „Best Brew“-Konzept, bei dem mehr als 220 Hotels weltweit mindestens ein lokales Craft-Bier anbieten, um Reisende in die jeweilige Bierkultur einzuführen.

Foodpairing im Hotel

Geheimtipp: Biermekka Budapest

In einem Land wie Ungarn würden wohl die wenigsten Leute eine enorme Biervielfalt erwarten. Doch vor allem in Budapest steppt heute der Bier-Bär. Am vergangenen Wochenende habe ich mich in der ungarischen Hauptstadt mal etwas umgesehen, denn am Freitagnachmittag startete bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die erste Tasting-Session der „Budapest Beer Week“. Mehr als 60 Brauereien aus 25 Nationen schenkten dort an zwei Tagen in der Event-Location namens Dürer Kert ihre Sude aus. Neben elf ungarischen Craft-Stätten wie Mad Scientist, Tuffbuzz, First, Horizont oder Hoptop gab es unter anderen aber auch New England IPAs, Sauerbiere und Milk Stouts aus Serbien, Rumänien, Slowenien, Tschechien, Schweden, England, USA und Russland. Das Konzept: Jede Brauerei zapft pro Tag nur zwei Fässer mit verschiedenen Sorten. Motto: was leer ist, ist leer. Leider waren manche Sude schon nach wenigen Stunden ausgetrunken.

First Craft-Bierbar

Aber nicht nur auf dem Festival war einiges in Sachen Bier geboten. Budapest hat auch eine große Auswahl an Craft-Bars zu bieten. So sollte jeder Bierinteressierte beim Städte-Trip in die ungarische Metropole mal in Locations wie das Hopaholic, das Élesztő oder in die Hops Beer Bar gehen. Dort findet man eine wirklich gelungene Mischung aus einheimischen und internationalen Bieren aus Fass, Flasche und Dose. Auch die Brewpubs einiger Brauereien sind sehr zu empfehlen. So etwa die Kellerbar von Horizont Brewing mit kleinem Außenbereich, der First Taproom mit rund 20 Bieren vom Fass, davon auch einige Fremdsorten von befreundeten Craftern, und köstlichen BBQ-Gerichten oder aber das Labor von Mad Scientist im Szimpla Kert, wo man das Bier auf Wunsch auch aus sogenannten Erlenmeyerkolben genießen kann. Aber das war längst nicht alles, in Budapest gibt es noch viel mehr bierige Highlights zu entdecken, die sich in einem Blog-Beitrag nur schwer zusammenfassen lassen. Für mich steht jedenfalls fest: Ich war nicht das letzte Mal in der Donaumetropole, die für mich noch als echter Bier-Geheimtipp gilt.

Élesztő
Labor von Mad Scientist

Cervecera Cru Cru: Mexikanische Gose con Chapulines

Es ist immer wieder spannend, wenn mir Freunde ein Bier von ihren Reisen mitbringen. So packte Craft-Pionier und Biersommelier Tibor Kantor auf seinem Trip in Mexiko, einen Sud in seinen Koffer, den er als Vegetarier selbst nicht anrührt. Eines vorweg: Da hat er was verpasst. Bei dem Mitbringsel-Bier handelt es sich um eine 3,5-prozentige Gose von der Brauerei Cru Cru aus Ciudad de México. Das Besondere daran: gebraut haben es die kreativen Macher mit Koriandersamen, Wurmsalz und Heuschrecken (Chapulines).

In einem attraktiven und trüben Gold schwimmt das Sauerbier im Glas, Schaum besitzt es kaum. Das Bier duftet salzig und fruchtig nach Birne und Limette. Auch auf der Zunge zeigt sich zuerst eine gewisse Salzigkeit, die auch für das rundes Mundgefühl verantwortlich ist. Zudem machen sich Honig- und Umami-Noten sowie eine zarte Fruchtigkeit von Zitrusfrüchten bemerkbar. Im Finish bleibt die Gose lang zurück, allerdings spielt ein dezent muffiger Touch mit. Vielleicht kommt der von den Heuschrecken?

Fazit: Auch wenn ich weder Wurm noch Heuschrecke explizit herausschmecke, ist dieses Bier wirklich in jeder Hinsicht sehr spannend. Das salzig-fruchtige Aromaspiel gefällt mir und die Leichtigkeit passt ideal zu heißen mexikanischen, aber auch deutschen Sommertemperaturen. Danke noch mal Tibor, dass ich diese Gose probieren konnte.

Bierbegeisterung: Familienunternehmen mit Leidenschaft zum Bier

Dorothea und Hans Wächtler von „Bierbegeisterung“ (Credit: Bierbegeisterung)

[Sponsored Post] „Wir lieben nicht nur Bier, sondern wir leben Bier“ – heißt das Motto von Hans Wächtler (56) und seiner Tochter Dorothea (26). Die beiden Biersommeliers gründeten vor rund sechs Jahren die Firma Hans Wächtler Projektmanagement GmbH in Bamberg, um bei immer mehr Menschen die Begeisterung für Bier zu wecken. Die Wächtlers wollen mit ihrer fränkischen Marke „Bierbegeisterung“ das Thema Bier in all seinen Facetten vorantreiben und auch das Bewusstsein und die Wertigkeit dafür steigern.

Das dynamische Duo führt diverse Projekte durch, entwickelt und gestaltet verschiedene Konzepte für dessen Kunden oder Partner und bietet sowohl Seminare als auch Fortbildungen für Bierbotschafter (IHK) und Biersommeliers an. Zudem beraten die Bamberger auch kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Technik, Marketing und Vertrieb. Hans ist dabei als ausgebildeter Braumeister mit mehr als 35 Jahren Branchenerfahrung der Techniker im Wächtler-Team, während seine Tochter für das gesamte Foodpairing verantwortlich ist und den Titel „Master of Marketing Management und Vertrieb“ trägt. Ihre Masterarbeit schrieb die Genussfrau über „Analyse verschiedener Vertriebs- und Marketingstrategien im deutschen Craftbiermarkt und Implikationen für die Praxis“. Sie spricht fließend Englisch und Spanisch, sodass die Leistungen der „Bierbegeisterung“ in drei Sprachen angeboten werden.

Zu alldem führen Hans und Dorothea auch Inhouse-Schulungen für Mitarbeiter von Brauereien, Gastronomie und Handel in Zusammenarbeit mit der Genussakademie Doemens in Gräfelfing bei München durch. In Kooperation mit Doemens und der Industrie- und Handelskammer (IHK) können sich auch Bierbotschafter durch die Wächtlers ausbilden lassen. Außerdem geben die beiden Oberfranken IHK-Hobbybrauer-Seminare, bieten Vertriebsunterstützung für diverse Firmen in Europa und sind ein akkreditiertes Institut des Institutes of Masters of Beer (MoB).

Welche Seminare wann und wo stattfinden, findet ihr hier:

www.bierbotschafter-ihk.info

www.bierbegeisterung.de

www.braucampus.de

Hanscraft & Co.: Yakima-Valley versus Hallertau

Bei seinen neuen Juicy IPAs hatte Christian Hans Müller von Hanscraft wirklich eine spannende Idee. Beide Biere basieren auf dem gleichen Grundrezept, besitzen 6,3 Prozent Alkohol und strahlen zwillingshaft in einem attraktiven goldgelb durch das Glas, getoppt von einem schneeweißen, feinporigen und stabilen Schaum. Der Clou aber an den „Split Decisions“: Eines davon braute der Aschaffenburger mit Hopfensorten aus der Hallertau und das andere mit grünem Gold aus dem US-amerikanischen Yakima-Valley.

Christian steckte in sein „Hallertau Style“-IPA jede Menge an Hüll Melon, Hallertauer Blanc und Cascade. So duftet es angenehm blumig-würzig und fruchtig nach Pfirsich, Stachelbeere, Grapefruit und einem Touch Honigmelone. Auf der Zunge präsentiert sich das IPA erst hopfig-grasig, bis Aromen von gelben Steinfrüchten durchdringen. Ein dezent weiniger Hauch und eine solide Herbe runden das Bier ab.

In der „Yakima Style“-Version landeten dagegen die Hopfensorten Simcoe, Mosaic und Citra im Kessel. In die Nase steigen blumige und tropische Noten von Maracuja, Mango sowie Papaya. Im Hintergrund schwingt noch ein erdiger Anklang mit. Im Geschmack zeigen sich intensive Zitrusnoten, die von Maracuja, Mango und Papaya unterstützt werden.

Fazit: Beide Biere zeigen einen völlig unterschiedlichen Charakter. Obwohl sie das gleiche Grundbier besitzen, unterscheiden sich die Juicy IPAs stark. So wirkt das Ale mit den bayerischen Hopfensorten leichter, frischer und prickelnder mit höherer Süffigkeit. Das IPA im Yakima-Style dagegen besitzt einen cremigeren Körper und ein intensiveres Aromaspiel mit längerem Abgang. Ich mag beide Biere, weil jedes davon ein harmonisches sowie ganz individuelles Profil besitzt.

Inside-News: Stärkere Präsenz beim Meininger’s International Craft Beer Award

In den kommenden beiden Tagen startet wieder der Meininger‘s International Craft Beer Award in Neustadt an der Weinstraße. Deutschlands wohl wichtigster Craft-Bier-Wettbewerb geht damit bereits in die sechste Runde. Als erste externe Frau durfte ich schon beim ersten Mal mit in der Jury sitzen und die Entwicklung des Wettbewerbs seitdem miterleben. Umso mehr freue ich mich, ab heute offiziell als Vorstandsmitglied des Craft Beer Awards nominiert zu sein und künftig meine Ideen in diesen wichtigen Wettbewerb einbringen zu können. Nachstehend dazu die offizielle Pressemitteilung:

Neustadt, 13. Mai 2019

Teilnahmerekord beim Verkostungswettbewerb Meininger‘s International Craft Beer Award // Mehr als 1.200 Biere im Wettbewerb // Bier-Sommelière und Journalistin Mareike Hasenbeck ist neues Vorstandsmitglied

Noch nie wurden so viele Biere beim Meininger‘s International Craft Beer Award eingereicht wie in diesem Jahr. Rund 1.200 Biere werden am 14. und 15. Mai von einer Expertenjury in Neustadt/Weinstraße verkostet und bewertet. Damit wächst der Wettbewerb im sechsten Jahr seines Bestehens kontinuierlich weiter und er-zielt in diesem Jahr eine Steigerung um 12 Prozent. Neues Mitglied im Vorstand ist die preisgekrönte Journalistin und Bier-Expertin Mareike Hasenbeck.

1229 Biere aus 31 Ländern konkurrieren beim 6. Meininger‘s International Craft Beer Award um eine Auszeichnung. Eingereicht haben in diesem Jahr 250 Brauereien. Die geschmackliche Vielfalt umfasst 74 Kategorien und reicht dabei von holzfassgereiften Bieren, IPA, Pale Ale, helles Weizen über Freestyle Biere, Helles Pils, Kellerbier bis zu Export. Die Anzahl der alkoholfreien Biere beträgt knapp 50 (2018: 38). Der Anteil der internationalen Biere liegt bei 33 Prozent (2018: 23 Prozent). Unter anderem nehmen Biere aus USA, Tschechischen Republik, Taiwan und Dänemark teil. 93 Juroren aus 13 Ländern, darunter Brauer und Biersommeliers sowie Experten aus Forschung und Lehre, verkosten und bewerten die Biere an zwei Tagen.

Neues Vorstandsmitglied bei Meininger‘s International Craft Beer Award ist Mareike Hasenbeck. Sie ist von der DLG als sensorische Sachverständige zur Bewertung von Getränken im Bereich Bier zertifiziert und diplomierte Biersommelière. Die gelernte Journalistin betreibt seit sechs Jahren das Portal feinerhopfen.com und war damit eine der ersten Bloggerinnen, die sich der jungen Craft-Bierbranche widmeten. Darüber hinaus schreibt sie als freie Journalistin für Medien wie Focus und Lust auf Genuss, für Meiningers CRAFT-Magazin sowie für die Onlineauftritte der Getränkemessen wie drinktec und BrauBeviale. Für ihre journalistische Tätigkeit ist sie bei den „Beerkeeper Awards“ als beste Bierjournalistin im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet worden.

Christoph Meininger, Geschäftsführende Gesellschafter Meininger Verlag: „Wir freuen uns außerordentlich mit Mareike Hasenbeck eine der profundesten Kennerinnen der Bier-Branche an Bord zu haben. Mit ihrem langjährigen Know-how und ihrer ausgezeichneten Expertise wird sie den Vorstand verstärken und neue Impulse setzen.“

Mareike Hasenbeck, Vorstand Meininger’s International Craft Beer Award: „Der Wettbewerb zählt nicht nur zu den größten in Europa, sondern ist in seiner Vielfalt auch einzigartig. Die Auszeichnungen sind in der Craft-Beer-Branche sehr begehrt. Deshalb freue ich mich, Teil des Teams zu sein und den Wettbewerb gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Partnerprogramm: Welde startet mit neuem Biergartenkonzept

Credit: Welde_RubenSchmitz

[Werbung] Rechtzeitig zum Maifeiertag öffnete der Weldegarten der Welde Brauerei in Plankstadt. Der neue Betreiber Benjamin Huckele und sein Serviceteam sowie die Küchencrew freuen sich darauf, ab sofort Genießern und Welde-Fans täglich ab 11 Uhr frische Salate, saftige Burger oder Steaks zu servieren. Passend zu den Gerichten gibt es kühle Welde-Bierspezialitäten, Pfälzer Weine und viele andere Getränke. Der Weldegarten ist auch bei schlechtem Wetter geöffnet – im überdachten und von großen Glasfenstern umbauten Patio lässt es sich bei Regen und kühler Witterung aushalten.

Für die neue Location wurden rund 1000 Quadratmeter Holz verlegt und verbaut – für Böden, Zaun und Möbel, aber auch für die Decke im Innenraum des überdachten „Patios“. Decken, Wände und Stahlträger haben die Maler ebenso wie das große Eingangstor mit Farbe versehen. „Das war durchaus eine Materialschlacht“, beschreibt Huckele die ersten Umbauarbeiten in seinem Weldegarten.

In der ersten Saison wird es zunächst nur eine kleine Speisekarte geben. Aber ab Frühjahr 2020 steht nach dem geplanten Küchenumbau alles für noch mehr kulinarische Genüsse und für große Events und Feiern im neuen Weldegarten bereit. Ab sofort und von montags bis freitags bieten Benjamin Huckeles Köche einen extra Mittagstisch zum Preis von 9,50 Euro pro Menü an. Zum Start am 2. Mai gab es beispielsweise andalusische Gazpacho und Pfifferlings-Nudeln mit weißem Spargel, geschmolzenen Tomaten und Rucola-Spitzen. Am nächsten Tag lockte das Team mit Karottensalat mit Kerbel und Graupenrisotto mit Grillgemüse und Wildkräutern. Die jeweilige Wochenkarte für die Mittagsmenüs kann natürlich vorab auf der Homepage und auf den Social-Media-Kanälen des Weldegartens eingesehen werden.

Weldegarten, Brauereistr. 1, 68723 Plankstadt

Telefon 06202/930067, info@weldegarten.de, www.weldegarten.de

Mo-Do 11-22 Uhr / Küche 11.30-21.30 Uhr, extra Mittagstisch 11.30-14.30 Uhr

Fr-So und Feiertags 11-24 Uhr / Küche von 11-21.30 Uhr, Fr extra Mittagstisch von 11.30 – 14.30 Uhr.

Sonn- und Feiertags kein extra Mittagstisch.