Sonderedition: Fruchtiges India Pale Ale aus der Proseccoflasche

Brauhaus Riegele kreiert ein IPA in limitierten Sonderedition: Leicht und fruchtig mit einer erfrischenden Perlage

Foto: Mareike Hasenbeck
Foto: Mareike Hasenbeck

Historie der Brauerei Riegele

Das Brauhaus Riegele zählt im bayerischen Augsburg als größte Privatbrauerei. Dessen Geschichte reicht etliche Jahrhunderte zurück. Anno 1884 erwarb dann Sebastian Riegele die Braustätte in der Universitätsstadt. Schließlich nahm sein Sohn fast 30 Jahre später einen Neubau auf. Die Familie erwarb eine eigene Mälzerei und der kaufte mehrere Wirtschaften im Umkreis auf, um sich dadurch den Bierabsatz zu sichern. Heute wird dort in fünfter Generation gebraut.

 

Sonderedition: Riegele IPA Simcoe

Heute zauberte ich mir ein mittelasiatisches Gericht mit vielen Gewürzen – natürlich schön pikant. Dazu öffnete ich das Simcoe IPA von Riegele. Mit dessen leichten fünf Prozent war es eine wunderbar fruchtige Ergänzung zu diesem Essen.

Gebraut mit drei Malzen: Pale Ale Malz, Münchner Malz und Weizenmalz sowie zwei Hopfensorten: Simcoe und Opal. Im Glas leuchtet es bernsteinfarben, getoppt von einem großporigen Schaum. Das Bier duftet hopfig und dezent nach süßen Früchten. Im Antrunk angenehm leicht, bis dann eine erfrischende Perlage einen samtigen Eindruck erzielt. Im Mund kombiniert sich eine harmonische Süße aus Aromen von Südfrüchten wie Mango und Maracuja, die im Abgang noch lange zurück bleiben. Eine dezente Bitterkeit rundet das hopfige IPA ab.

Wirklich ein toll ausgeglichenes Bier, das man aber nicht zu kalt trinken sollte. Die fruchtigen Nuancen müssen sich im Glas erst entfalten. Einziger Nachteil: der Korken auf der Proseccoflasche – da braucht man starke Männerhände, um das Bier zu öffnen.

 

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