Partnerprogramm: 24 Tage vorweihnachtlicher Gaumenschmaus

beyond-beer-onlineshop-adventskalender-171005[Sponsored Post] Es ist immer noch Herbst, aber es weihnachtet schon sehr: Lebkuchen, Dominosteine und Schokomänner stehen bereits in den Supermarktregalen und auf Märkten wird der erste Glühwein ausgeschenkt. Das ist zwar alles irgendwie pervers, aber mit dem ersten Zimtgebäck beginnt auch wieder die wunderbare Zeit der Bieradventskalender. Und die gibt es inzwischen zum Selbstbasteln, mit individueller Sud-Auswahl, mit ganz traditionellen Sorten und natürlich mit richtig kreativen Bieren. Mein Tipp: Der „Craft Beer Adventskalender“ vom Craft-Shop Beyond Beer aus Hamburg.

Warum ausgerechnet den? Weil der Kalender nicht nur schick aussieht, sondern sich vor allem wegen des Inhalts wirklich sehen lassen kann. Hinter jedem der 24 Türchen steckt ein wirkliches Geschmacksabenteuer. Liebevoll hat das Beyond Beer-Team verschiedene Bierstile von IPA, Witbier und Berliner Weiße bis hin zu Spiced Porter, Stout und Dubbel zusammengestellt – so wird das Türöffnen nicht langweilig. Die Craft-Biere stammen überwiegend aus Norwegen, Belgien und Deutschland. Im Paket steckt außerdem eine ausführliche Beschreibung der jeweiligen Biere sowie ein Tasting-Booklet für eigenen Notizen. Mit diesem Adventskalender kann man nicht nur Freunden oder Familie eine Freude machen, sondern auch sich selbst. Noch ein Tipp: einfach nur bestellen, und nicht auf der Website schauen, welche Biere denn wirklich drin sind. Umso größer ist dann die Überraschung. Bestellen könnt ihr ab sofort hier: Craft Beer Adventskalender.

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Weihnachtszeit: Craftige Bierplätzchen

img_20161127_124727Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Ja, die Vorweihnachtszeit und damit auch die Saison der süßen Schlemmereien mit Spekulatius, Lebkuchen und Plätzchen beginnt. Das Gebäck aus dem Supermarkt finde ich zwar schon ganz lecker, aber irgendwie auch langweilig. Deswegen habe ich mir einfach meine eigenen Bierplätzchen gebacken. Das ist nicht nur was für weibliche Schleckermäulchen, sondern auch für gestandene Mannbilder, denn der kräftige Geschmack des Bieres gibt dem Gebäck eine besondere Note.

Schon im vergangenen Jahr versuchte ich mich mal als Hobby-Bäckerin. Hat ganz gut funktioniert. Doch dieses Mal glaub ich, sind die süßen „Kekskrüge“ noch besser geworden. Um dem Teig das gewisse Etwas zu geben, schüttete ich das belgische Bier „Trappistes Rochefort 10“ mit rein. Die 11,3 Prozent schenken den Plätzchen neben etwas Wumms auch ein karmelliges Aroma und ein Touch von getrockneten Pflaumen. Oh ja!

Hier kommt das Rezept:

250 Gramm Mehl

150 Gramm Butter

100 Gramm Zucker

2 Eigelb

2 Päckchen Vanillezucker

1 Flasche Trappistes Rochefort 10

Wie es geht: Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Aber Vorsicht: Von dem Bier nur ein paar Schluck. Den Rest könnt ihr euch einschenken und während der Backzeit genießen. Falls ihr doch zu viel von dem Trappisten reingeschüttet habt, gebt einfach noch etwas Mehl dazu. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ausrollen, ausstechen und ab in den Ofen. Für etwa sechs Minuten bei 200 Grad. Nach dem Abkühlen kann jeder die Plätzchen gestalten wie er möchte.

Craftbeer-Sorbet: Leichte Weihnachtsschlemmerei

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Craftbeer-Sorbet mit Lindemans Cassis und Amarenakirschen

Delikate Vorspeisen, deftige Hauptgänge und bombige Desserts: Weihnachten ist bei den meisten wohl die Hauptsaison des Schlemmens. In diesem Jahr gab es bei mir nach einem fünfgängigen Menü aber mal ein leichtes Finish – und ich muss sagen, so ein leckeres Sorbet habe ich bisher noch nicht gegessen!

Man braucht:

Zubereitung:

Lindemans Cassis mit 60 Gramm Zucker verrühren. Eiweiß separat mit restlichem Zucker zu steifem Schnee schlagen. Beide Massen zusammen geben und in die Eismaschine. Nach 30 Minuten ist das bierige Sorbet fertig. Reicht für sechs Portionen. Als Topping einfach ein paar Amarenakirschen drauf.

Craft-Bier-Dessert: Gehopfte Panna Cotta als Gourmet-Überraschung

Panna Cotta mit Amarillopellets
Panna Cotta mit Amarillopellets

Nach der kalorienarmen Weihnachtsgans am ersten Feiertag überlegte ich mir ein entsprechend „leichtes“ Dessert. Genauso wie das Bier sollte auch die Nachspeise hopfig-frisch sein.

Was man braucht für sechs Personen:

  • 6 g Hopfenpellets (Amarillo)
  • 250 ml Milch
  • 8 Blatt Gelatine
  • 500 g Sahne
  • 125 g Zucker
  • Eine Vanilleschote
  • 6 Orangenfilets
  • 1 Päckchen Pistazien gehackt
  • Karamellsauce

Wie es funktioniert: Packt den Hopfen in einen ausgekochten Feinstrumpf, oder in ein Säckchen, das man zum Brauen verwendet. Erhitzt die Milch in einem Topf (nicht kochen!), Herd ausschalten und das Hopfenstrümpfchen reinlegen. Zehn Minuten ziehen lassen. Dann rausnehmen und kräftig auswringen, damit alle hopfigen Aromen in den Milchsud tropfen.

Blattgelatine ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken. Sahne und Zucker in einem Topf vermengen, das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dazugeben. Alles kurz zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, Schote raus, Hopfenmilch unterrühren. Dann vorsichtig die Gelatine einrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Nun die hopfige Mischung in attraktive Förmchen füllen und ab in den Kühlschrank – nach mindestens drei Stunden ist das Dessert fest und fertig.

Final die Orangen filetieren, auf die Teller drapieren, Karamellsauce darüber träufeln und mit Pistazien verzieren. Die Panna Cotta stürzen. Fertig!

Vorsicht: Hierbei geht es wegen des Hopfens um eine etwas bittere Panna Cotta. Köstlich!

Weihnachtlicher Gänsebraten: „Da braucht’s ein Bier mit Bums“

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann oder das Christkind – je nach Wohnort pflegt da jeder Bürger seine eigene Interpretation. Doch stellt sich wohl jedem die gleiche entscheidende Frage: Was wird an dem besinnlichen Fest gegessen und getrunken? Nach Würstchen mit Kartoffelsalat, Fondue, Raclette oder Meeresgetier am Heiligabend futtern rund zwei Drittel der Deutschen am 1. Weihnachtsfeiertag deftigen Gänsebraten. Klar, die meisten kippen sich dazu traditionell Rotwein rein. Ich habe aber mal einige Biersommeliers gefragt, welches Craft-Bier sie zum fetten Geflügel empfehlen. Hier ihre Tipps für die Feiertage:

Daniela Hartl, Camba Bavaria, Truchtlaching:

Daniela Hartl
Daniela Hartl

Mein Favorit zum weihnachtlichen Gänsebraten ist der „Helle Bock“ von Camba Bavaria. Er ist kräftig, würzig und süffig. Seine Honig- und Karamellnoten, gepaart mit Fruchtnuancen harmonieren mit Papas Weihnachtsbraten. Er hat zwar 7,1 Prozent Alkohol, ist aber so lecker, dass man auch gern mal ein bisschen mehr davon trinkt. Und das, darf an Weihnachten auch schon mal sein!

Stephan Butz, Schneider Weisse, Kehlheim:

Stephan Butz
Stephan Butz

Ich muss zugeben, dass ich nicht so der Fan von Geflügel und Wild bin. Ein Gänsebraten, mal unabhängig von der Beilage, ist doch ein relativ schweres Gericht. Deswegen empfehle ich eher ein Bier mit etwas mehr Kohlensäure. Diese lässt die Speise leichter und angenehmer wirken. Die Aromen des Bieres sollten nicht zu süß oder zu fruchtig sein. Ich denke, dass man hier tatsächlich sehr gut mit einem klassischen hellen Hefeweißbier bedient ist, das nicht zu dominante Bananenaromen hat. Mein Tipp: Schneider Weisse ‚TAP7 Unser Original‘

Barbara Teichmann, die BierVersteherin, Wasserburg:

Barbara Teichmann
Barbara Teichmann

In Bayern werden gerade zur Weihnachtszeit noch viele Traditionen gehegt und gepflegt, so auch der Gänsebraten am ersten Feiertag. Am besten mit Knödeln und Blaukraut – und dazu natürlich ein schwerer, kräftiger Rotwein. So ein kleines Aufbrechen einer Tradition, vielleicht auch als Initiierung eines neuen Brauchs, sollte ab und zu durchaus erwogen werden. Deshalb empfehle ich als Getränk zur Gans das „Strada di San Felice“ von Grado Plato. Ein Kastanienbier aus dem Piemont. Dieses obergärige achtprozentige Starkbier mit einem Anteil von ca. 4,8 Prozent getrockneten Kastanien eignet sich hervorragend als Begleiter zu herbstlichen und winterlichen Gerichten – und ist deshalb ein edler Partner für den weihnachtlichen Gänsebraten.

Es besticht im Glas mit einem rotbraunen Kastanienton, der untermalt wird durch orangefarbene Lichter und gekrönt ist von einem feinporigen, beigen Schaum. Dieses Kastanienbier weist eine hohe Drinkability auf. Die ausgeprägten Malz- und Kastanienaromen passen sich hervorragend den Brataromen der Gans an und sind der Beginn einer neuen alten Tradition. Frohe Weihnachten!

Marc Rauschmann, Braufactum, Frankfurt am Main:

Marc Rauschmann
Marc Rauschmann

Ich habe vergangenes Jahr zum Gänsebraten das „Clan“, unser Scotch Ale, serviert. „Clan“ ist mit der Sorte Fuggle kaltgehopft, hat leichte erdig und holzige Hopfenaromen. Aber auch tropische Früchte dringen durch. Die Hopfenaromatik ist aber nicht zu intensiv, was aus meiner Sicht, zur Gans sonst unharmonisch wäre. Die karamelligen Aromen und die leichte Süße passen sehr gut. Letztendlich wird der Braten ja gerne auch mit etwas Honig auf der Haut abgerundet. Zudem bringt „Clan“ ausreichend Charakter und Stärke sowie eine gute Bittere mit und kann so mit der Gans, den Aromen und auch dem Fett mithalten. Insgesamt würde ich als Kombination zur Gans nicht zu sehr auf Kontrast gehen, sondern eher die Aromen wiederspiegeln. Daher ist Clan zur Gans einfach die ideale Symbiose.

Lisa Luginger, freie Journalistin, Bamberg:

Lisa Luginger
Lisa Luginger

Ich mag sie, die Gans, das fette Vieh. Ich mag sie wirklich. Sie gehört zu Weihnachten wie das Malz ins Bier. Und sie passt auch dazu oder besser das Bier zu ihr. Fett und Alkohol sind Geschmacksträger. Das heißt: Da brauchts ein Bier mit Bums. So hat es mal ein Freund formuliert. Und ich kann dem nur zustimmen. Wenn dann aber in diesem „Bier mit Bums“ noch ein bisschen was ist, das einen Hauch von Erfrischung bringt, das das Schwere ein bisschen leichter macht, dann ist das Duo ideal für mich. Deshalb schlage ich vor:

  1. Das Bière d’abbaye Double von der Pax Bräu mit Koriander und Honig zur zweiten Gärung.
  2. Den Weizenbock der Brauerei Kundmüller: fruchtig-komplex und leicht hopfengestopft mit Cascade, Polaris und Hallertauer Gold.
  3. Den „ Holzbock“ von Hobbybrauer Jörg Hoffmann – ein obergäriger Hammer mit Honig, Eichen- und Douglasienspänen.

Völlige Völlerei. Herzlichen Dank du fette Gans. Und das ist wirklich so gemeint.