Brewdog: Mal ein ganz anderes Festtagsbier aus Schottland

Die Brauhunde aus Schottland legen mit ihrem „Hoppy Christmas Festive IPA“ ein Weihnachtsbier für echte Hopheads vor. Name und Etikett lassen bei so manchem wohl erst ein anderes Aromaspiel erwarten, aber wenn man das sechsprozentige Ale ins Glas schenkt, katapultieren sich keine Zimt-, Lebkuchen- oder Sternanisnoten in die Nase, sondern kräftige Hopfendüfte. Beim schottischen Festbier handelt es sich um einen Single-Hop-Sud mit der amerikanischen Sorte Simcoe.

Bernsteinfarben und opal schwimmt das Weihnachts-IPA im Glas, ein elfenbeinweißer Schaum liegt oben auf. Es duftet nach tropischen Früchten wie Papaya und reife Ananas, dazu gesellen sich Zitrustöne von Grapefruit und Blutorange. Auf der Zunge zündet das Bier erneut ein Fruchtfeuerwerk. Aromen von Zitrus und Ananas vereinen sich mit einem cremig-weichen Mundgefühl. „Hoppy Christmas“ verabschiedet sich mit 40 Bittereinheiten, die sich dominant, aber angenehm harmonisch zeigen und mit dem fruchtigen Geschmack ein langes Finish bieten.

Fazit: Mit diesem IPA macht Brewdog seinem Namen wieder alle Ehre. Mal ein ganz anderes Weihnachtsbier, mit einer Aromakomposition, genau wie ich es mag. Das Festbier braucht keine Speisebegleitung: Einfach einschenken und genießen. Wer Lust verspürt das Bier nachzubrauen, der findet hier das Rezept.

Partnerprogramm: 24 Tage vorweihnachtlicher Gaumenschmaus

beyond-beer-onlineshop-adventskalender-171005[Sponsored Post] Es ist immer noch Herbst, aber es weihnachtet schon sehr: Lebkuchen, Dominosteine und Schokomänner stehen bereits in den Supermarktregalen und auf Märkten wird der erste Glühwein ausgeschenkt. Das ist zwar alles irgendwie pervers, aber mit dem ersten Zimtgebäck beginnt auch wieder die wunderbare Zeit der Bieradventskalender. Und die gibt es inzwischen zum Selbstbasteln, mit individueller Sud-Auswahl, mit ganz traditionellen Sorten und natürlich mit richtig kreativen Bieren. Mein Tipp: Der „Craft Beer Adventskalender“ vom Craft-Shop Beyond Beer aus Hamburg.

Warum ausgerechnet den? Weil der Kalender nicht nur schick aussieht, sondern sich vor allem wegen des Inhalts wirklich sehen lassen kann. Hinter jedem der 24 Türchen steckt ein wirkliches Geschmacksabenteuer. Liebevoll hat das Beyond Beer-Team verschiedene Bierstile von IPA, Witbier und Berliner Weiße bis hin zu Spiced Porter, Stout und Dubbel zusammengestellt – so wird das Türöffnen nicht langweilig. Die Craft-Biere stammen überwiegend aus Norwegen, Belgien und Deutschland. Im Paket steckt außerdem eine ausführliche Beschreibung der jeweiligen Biere sowie ein Tasting-Booklet für eigenen Notizen. Mit diesem Adventskalender kann man nicht nur Freunden oder Familie eine Freude machen, sondern auch sich selbst. Noch ein Tipp: einfach nur bestellen, und nicht auf der Website schauen, welche Biere denn wirklich drin sind. Umso größer ist dann die Überraschung. Bestellen könnt ihr ab sofort hier: Craft Beer Adventskalender.

BB-OS-Slider-Header-responsive-Adventskalender

 

Weihnachtszeit: Craftige Bierplätzchen

img_20161127_124727Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Ja, die Vorweihnachtszeit und damit auch die Saison der süßen Schlemmereien mit Spekulatius, Lebkuchen und Plätzchen beginnt. Das Gebäck aus dem Supermarkt finde ich zwar schon ganz lecker, aber irgendwie auch langweilig. Deswegen habe ich mir einfach meine eigenen Bierplätzchen gebacken. Das ist nicht nur was für weibliche Schleckermäulchen, sondern auch für gestandene Mannbilder, denn der kräftige Geschmack des Bieres gibt dem Gebäck eine besondere Note.

Schon im vergangenen Jahr versuchte ich mich mal als Hobby-Bäckerin. Hat ganz gut funktioniert. Doch dieses Mal glaub ich, sind die süßen „Kekskrüge“ noch besser geworden. Um dem Teig das gewisse Etwas zu geben, schüttete ich das belgische Bier „Trappistes Rochefort 10“ mit rein. Die 11,3 Prozent schenken den Plätzchen neben etwas Wumms auch ein karmelliges Aroma und ein Touch von getrockneten Pflaumen. Oh ja!

Hier kommt das Rezept:

250 Gramm Mehl

150 Gramm Butter

100 Gramm Zucker

2 Eigelb

2 Päckchen Vanillezucker

1 Flasche Trappistes Rochefort 10

Wie es geht: Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Aber Vorsicht: Von dem Bier nur ein paar Schluck. Den Rest könnt ihr euch einschenken und während der Backzeit genießen. Falls ihr doch zu viel von dem Trappisten reingeschüttet habt, gebt einfach noch etwas Mehl dazu. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Ausrollen, ausstechen und ab in den Ofen. Für etwa sechs Minuten bei 200 Grad. Nach dem Abkühlen kann jeder die Plätzchen gestalten wie er möchte.

Craftbeer-Sorbet: Leichte Weihnachtsschlemmerei

_DSC0073
Craftbeer-Sorbet mit Lindemans Cassis und Amarenakirschen

Delikate Vorspeisen, deftige Hauptgänge und bombige Desserts: Weihnachten ist bei den meisten wohl die Hauptsaison des Schlemmens. In diesem Jahr gab es bei mir nach einem fünfgängigen Menü aber mal ein leichtes Finish – und ich muss sagen, so ein leckeres Sorbet habe ich bisher noch nicht gegessen!

Man braucht:

Zubereitung:

Lindemans Cassis mit 60 Gramm Zucker verrühren. Eiweiß separat mit restlichem Zucker zu steifem Schnee schlagen. Beide Massen zusammen geben und in die Eismaschine. Nach 30 Minuten ist das bierige Sorbet fertig. Reicht für sechs Portionen. Als Topping einfach ein paar Amarenakirschen drauf.

Craft-Bier-Dessert: Gehopfte Panna Cotta als Gourmet-Überraschung

Panna Cotta mit Amarillopellets
Panna Cotta mit Amarillopellets

Nach der kalorienarmen Weihnachtsgans am ersten Feiertag überlegte ich mir ein entsprechend „leichtes“ Dessert. Genauso wie das Bier sollte auch die Nachspeise hopfig-frisch sein.

Was man braucht für sechs Personen:

  • 6 g Hopfenpellets (Amarillo)
  • 250 ml Milch
  • 8 Blatt Gelatine
  • 500 g Sahne
  • 125 g Zucker
  • Eine Vanilleschote
  • 6 Orangenfilets
  • 1 Päckchen Pistazien gehackt
  • Karamellsauce

Wie es funktioniert: Packt den Hopfen in einen ausgekochten Feinstrumpf, oder in ein Säckchen, das man zum Brauen verwendet. Erhitzt die Milch in einem Topf (nicht kochen!), Herd ausschalten und das Hopfenstrümpfchen reinlegen. Zehn Minuten ziehen lassen. Dann rausnehmen und kräftig auswringen, damit alle hopfigen Aromen in den Milchsud tropfen.

Blattgelatine ein paar Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken. Sahne und Zucker in einem Topf vermengen, das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dazugeben. Alles kurz zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, Schote raus, Hopfenmilch unterrühren. Dann vorsichtig die Gelatine einrühren, bis sie sich aufgelöst hat.

Nun die hopfige Mischung in attraktive Förmchen füllen und ab in den Kühlschrank – nach mindestens drei Stunden ist das Dessert fest und fertig.

Final die Orangen filetieren, auf die Teller drapieren, Karamellsauce darüber träufeln und mit Pistazien verzieren. Die Panna Cotta stürzen. Fertig!

Vorsicht: Hierbei geht es wegen des Hopfens um eine etwas bittere Panna Cotta. Köstlich!