Partnerprogramm: Braufactum auf Firestone Walker Festival

Firestone2017
Warten auf Bier beim „Firestone Walker Invitational Beer Fest 2017“

[Sponsored Post] Am zweiten Juni ist es wieder mal soweit: Das „Firestone Walker Invitational Beer Fest“, eines der spektakulärsten Bier-Events in den USA, geht in die siebte Runde. Mehr als 50 Brauereien aus aller Welt treffen sich im Event Center im kalifornischen Paso Robles, um durstige Craft-Bierfans mit ihren Suden zu verwöhnen und zu begeistern. Das prominent besetzte Festival war wieder einmal in nur wenigen Sekunden restlos ausverkauft. Neben Mikkeller, Omnipollo, Modern Times oder auch Allagash, Beavertown und Sierra Nevada mischte auch in diesem Jahr wieder Braufactum als eine von ganz wenigen deutschen Craft-Marken mit.

Für Marc Rauschmann, Geschäftsführer von Braufactum, und sein Team, ist das Bierfest von Firestone Walker das Highlight des Jahres an der Westküste. Dabei geht es nicht nur um die zahlreichen Besucher. „Es ist ein Festival für Brauer“, schwärmt Rauschmann. Denn nur, wenn der Brauer einer Marke selbst am Stand steht, darf man sich aktiv beteiligen. Deshalb freuen sich die Frankfurter sehr, schon zum sechsten Mal mit dabei zu sein. Schließlich könne man sich als Brauerei nicht für den Event bewerben, sondern die Teilnahme laufe nur per spezieller Einladung.

Aber wie kommt eigentlich das deutsche Craft-Bier auf solchen Festen an? „In den USA herrscht ein aktueller Trend zu Bieren mit guter Trinkbarkeit“, sagt Rauschmann, „daher finden vor allem auch deutsche Stile guten Anklang“. Inzwischen würden sich ja auch amerikanische Craft-Brauer an Pils & Co. versuchen. Neben coolen Bieren und neuen Kontakten schätzt das Braufactum-Team vor allem auch den Austausch mit internationalen Brauern. So können Erfahrungen ausgetauscht und Inspirationen gesammelt werden. Außerdem versuchen die Frankfurter auch in diesem Jahr den Sieg beim Cornhole-Wettbewerb mit nach Hause zu bringen – bisher konnten sie jedenfalls gegen internationale Brauer-Konkurrenz – trotz guter Platzierung – noch nicht triumphieren…

 

Firestone Walker Invitational Beer Fest

Event Center in Paso Robles

Samstag, 2. Juni 2018

12.00 – 17.00 Uhr

 

Firestone Walker Imperial Special Bitter Double Barrel 2013: Kein Bier für zarte Seelen

Firestone Walker - Double Barrel
Firestone Walker – Double Barrel

Wenn eine Brauerei wie Firestone Walker ein Bier als Flaggschiff bezeichnet, dann muss es schon etwas besonderes sein. Und wirklich, dieses Bier ist wie ein Faustschlag mitten in die Magengrube. Wenn das Double Barrel mit cremigem Schaum in einem stark getrübten Rotbraun im Glase steht und ein feiner Duft nach Vanille, Kokos und Mandel durch die Stube wabbert, ahnt niemand, was ihn da noch erwartet: Volle 12 Prozent bietet dieser Trunk, der mit weltweit nur 3500 Flaschen die Herzen von Craft-Bierfans erfreut.

Was der junge Firestone-Braumeister Matt Brynildson hier ins Fass zauberte, gleicht einer wilden Malz-Bombe. Matt gilt als einer der begabtesten Brauer in den USA, der neben diversen Innovationspreisen mit seinen Kreationen bereits dreimal den World Beer Cup gewann und beim “Great American Beer Festival“ viermal zum Brewer des Jahres ernannt wurde. Sein 2013 gebrautes Imperial Special Bitter Double erinnert an den Stil englischer Barleywines.

Die Intensität dieses fassgelagerten Ales ist nichts für Anfänger. Eingefleischte deutsche Pilstrinker würden hinter diesem Mordsdrink wahrscheinlich eher einen Whisky-Likör vermuten. Im Geschmack trifft das Double Barrel mit Anklängen an Rosinen, gerösteter Kokosnuss und Marzipan sehr alkoholisch auf den Gaumen. In Grenzbereichen spielen Aromen von Karamell, Vanille, englischem Toffee und getrockneten schwarzen Früchten noch eine Nebenrolle. Deutlich spürbar sind jedoch die Holzaromen aus dem Lagerfass, in dem wohl zuvor tatsächlich ein kräftiger Bourbon lagerte. Diese Bier fließt buttrig und ölig über die Zunge und sorgt für einen langen, sirupähnlichen Abgang.

Mein Fazit: Dieser Firestone-Cocktail ähnelt weniger einem Flaggschiff als vielmehr einem stattlichen Panzerkreuzer. Aber dieses Bitter ist nichts für überzeugte Hop-Heads. Bei nur 29 Bittereinheiten spürt man leider kaum irgendeinen Hopfengeschmack. Dafür ist dies Double Barrel ein echter Malz-Hammer, den Firestone-Fans unbedingt probieren sollten – aber schnell, denn bei der geringen Auslieferungsmenge, dürfte bald keine Flasche mehr im Handel sein.